Verletzungsbedingter Bankplatz: So geht es Dominick Lünemann vom SV Herbern

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Am Sonntag erwartete die Anhänger des SV Herbern ein ungewohntes Bild: Dominick Lünemann musste zu Beginn der Partie auf der Bank Platz nehmen. Das sind die Gründe.

Herbern

, 11.11.2019, 21:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer regelmäßig die Spiele des SV Herbern in dieser Saison besucht hat, wird sich am Sonntag gewundert haben. Denn Dominick Lünemann, eigentlich bisher mit einem sicheren Stammplatz in der Startelf ausgestattet, musste beim 1:0-Sieg gegen den TuS Wiescherhöfen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Erst in der 65. Minute wurde er für den Siegtorschützen Luis Krampe eingewechselt.

„Da wollten wir vorsichtig sein“

Herberns Trainer Holger Möllers löste nach dem Abpfiff auf: „Domi hatte in den letzten Wochen immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Da wollten wir vorsichtig sein.“ Das verstand auch der 24-Jährige selbst: „Wir haben uns da ja abgestimmt, das war völlig okay für mich. Manchmal ist so eine Pause ja auch ganz gut.“

Doch wie schlimm ist die Verletzung von Dominick Lünemann wirklich? Muss das Team von Holger Möllers länger auf den wichtigen Offensivmann in der Startelf verzichten? „Das ist jetzt nichts, was mich komplett rausbringt“, kann der 24-Jährige Entwarnung geben. „Es ist aber eine muskuläre Geschichte, die schon nervig ist.“

Die Probleme begleiten ihn schon länger

So mache sein Oberschenkel im Training oder während des Spiels immer wieder zu. „Das habe ich auch am Ende in Wiescherhöfen gemerkt, auch wenn ich da nur 25 Minuten gespielt habe“, so der Offensivmann. Diese Probleme begleiten ihn schon etwas länger, sodass man sich entschieden habe, dass eine Pause durchaus sinnvoll wäre.

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Die Gründe für seine Verletzung sieht Dominick Lünemann unter anderem auch in den vielen Spielen, die er in diesem Jahr absolviert habe: „Ich habe mit Nordkirchen in der letzten Saison ja noch Relegation gespielt, das ging bis weit in den Juni hinein. Eine richtige Sommerpause habe er also nicht gehabt: „Und da kann es eben auch mal sein, dass der Körper Stop sagt.“

Getroffen, gejubelt - und dann war es doch kein Tor

Aber dennoch: So ganz verzichten muss seine Mannschaft nicht auf den 24-Jährigen. Immerhin 25 Minuten stand er am Sonntag auf dem Platz. Und fast hätte es sogar noch für einen Torerfolg in der Nachspielzeit gereicht. Lünemann hatte den Ball schon über die Linie gedrückt, der Herberner feierte - doch dann entschied der Schiedsrichter auf Abseits von Nika Amoev, der vor Lünemann am Ball gewesen sein soll.

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„Natürlich wäre das schön gewesen, wenn der Treffer gezählt hätte“, gab der 24-Jährige zu. „Aber am Ende haben wir gewonnen und das ist das Wichtigste für uns.“

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