Volleyballer des Werner SC verlieren das Topspiel in Dortmund

Volleyball: Landesliga

Die Herren des Werner SC haben bei der Reserve des TSC Eintracht Dortmund mit 1:3 verloren. Ausschlaggebend dafür war die inkonstante Annahme der Werner Mannschaft.

von Juri Kollhoff

Werne

, 14.10.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volleyballer des Werner SC verlieren das Topspiel in Dortmund

Trainer Bronek Bakiewicz (M.) war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden. © Helga Felgenträger (A)

Das Topspiel der Volleyball-Landesliga zwischen dem TSC Eintracht Dortmund II und dem Werner SC versprach viel Spannung. In den ersten beiden Sätzen konnten die zahlreichen Fans im Dortmunder Sportkomplex ein spannendes Spiel sehen. Danach baute der WSC jedoch sichtlich ab und Dortmund setzte sich verdient 3:1 durch.

Landesliga Herren
TSC Eintracht Dortmund II - Werner SC 3:1 (25:23, 22:25, 25:14, 25:18)

Auch wenn Werne hoch motiviert ins Spiel ging, konnte das Team von Bronek Bakiewicz nicht so richtig Fuß fassen. Die Werner standen sich dabei selbst im Weg. Nicht der TSC stellte den Werner SC vor unlösbare Probleme, sondern die inkonstante Annahme machte einen geordneten Spielaufbau nicht möglich.

So nahm der WSC seinen eigenen Schnellangriff aus dem Spiel. Auch ein Zuspielerwechsel von Stephan Hoppe zum Routinier Peter Pourie änderte nichts.

Dass Werne den ersten Satz nur knapp verlor und im zweiten sogar ausgleichen konnte, lag lediglich an der individuellen Klasse im Werner Angriff.

Zur schwächelnden Annahme gesellte sich in den Folgesätzen dann allerdings noch Unruhe im Aufschlag und der Ärger über die eigenen Fehler war groß, woraus Eintracht Dortmund Kapital schlug und letztendlich ungefährdet 3:1 siegte.

„Das war heute schon etwas frustrierend“, fasste Bakiewicz das Spiel anschließend zusammen. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden und konnten unseren Stärken nicht ausspielen. Das ist ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern. Zumindest wissen wir jetzt, woran wir zu arbeiten haben“, ergänzte der Coach und spielte damit auf die schwache Annahme an.

Dortmund II ist neuer Spitzenreiter, der WSC rangiert auf Platz vier. Erst am 9. November geht es nach der anstehenden Herbstpause gegen Bochum Grumme weiter.

Werner SC: Stephan Hoppe, Peter Pourie, Bernard Kruse, Robert Zurwieden, Hauke Franek, Philipp Jankowski, Marcel Berges, Sven Linker, Philipp Zurwieden, Christian Hoppe

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