Warum der Werner SC II besser ist als seine Platzierung, Capelle aber schlechter

hzFußball: Kreisliga B

Die Corona-Krise wirbelt aktuell einiges durcheinander - unter anderem die Tabellen im Amateurfußball. Wendet man die Quotientenregelung an, würden einige Teams deutlich anders darstehen.

Werne, Capelle, Südkirchen

, 06.11.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Fußball-Saison ist in diesem Jahr eine andere. Seit Anfang November müssen die Teams aufgrund des Sport-Lockdowns pausieren. Einige Teams hatten aber auch schon vor der Pause mit Spielausfällen zu kämpfen. Besonders in der Kreisliga B3 Münster ist das deutlich zu sehen.

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Nur drei Teams in der Tabelle - der VfL Senden II und III sowie Saxonia Münster II - haben wirklich alle neun Spiele absolviert. Alle anderen Teams pendeln sich dahinter ein. Die wenigsten Partien hat der Werner SC II absolviert - und das sieht man auch deutlich in der Tabelle.

Die Bilanz des Werner SC II ist eigentlich gut

Denn die Bilanz der Mannschaft von Marc Schwerbrock ist eigentlich sehr gut - in fünf Spielen erreichten sie vier Siege und eine Pleite. Da andere Mannschaften aber teilweise vier Partien mehr absolviert haben, fällt der Werner SC II in der aktuellen Tabelle auf Platz sieben zurück.

Wendet man den Quotienten an, sieht das aber schon wieder ganz anders aus. Dann landet der Werner SC II nämlich nur ganz knapp hinter der DJK GW Amelsbüren auf Platz zwei. Dahinter folgt der aktuelle Spitzenreiter VfL Senden II. Es ergibt sich also ein neues Bild.

Julian Matthies und der SC Capelle würden in einer bereinigten Tabelle nicht gut darstehen.

Julian Matthies und der SC Capelle würden in einer bereinigten Tabelle nicht gut darstehen. © Jura Weitzel

Für den SC Capelle, in der vergangenen Saison oben mit dabei, sieht es dann nicht mehr ganz so rosig aus. Die Mannschaft von Trainer Reinhard Behlert steht aktuell auf Platz sechs. In der bereinigten Tabelle ist es am Ende aber nur Rang acht für das Behlert-Team.

Robin Schulz und der SV Südkirchen hätten keine großen Unterschiede zu befürchten mit der Quotientenrechnung.

Robin Schulz und der SV Südkirchen hätten keine großen Unterschiede zu befürchten mit der Quotientenrechnung. © Jura Weitzel

Nicht viel verändern wird sich für die Teams in der unteren Tabellenhälfte. Ab dem SV Südkirchen auf Platz neun bis runter zum TuS Saxonia Münster II auf dem letzten Rang bleiben die Teams auch nach der Quotientenregelung auf ihren Plätzen - zumindest fast. Der VfL Senden III verliert drei Plätze und rutscht in die Abstiegsregion.

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