Wer holt sich den Titel für die Ewigkeit?

Fußball: Kreispokal

Ein letztes Mal wird am Mittwochabend der Pokalsieger im Kreis Lüdinghausen ausgespielt. Ein letztes Mal geht der Fußball-Landesligist SV Herbern als Favorit in die Begegnung. Und ein letztes Mal versucht ein A-Ligist den SVH zu stoppen. Die SG Selm empfängt den SV Herbern.

HERBERN

, 12.05.2015, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Daumen hoch: Die Minikicker von Eintracht Werne liefen Hand in Hand mit den Spielern der Seniorenmannschaften auf den Rasen.

Daumen hoch: Die Minikicker von Eintracht Werne liefen Hand in Hand mit den Spielern der Seniorenmannschaften auf den Rasen.

Kreispokal-Finale SG Selm - SV Herbern (Mittwoch, 19.30 Uhr, Kunstrasenplatz, Sandforter Weg, 59379 Selm) 

In den vergangenen beiden Jahren war der Rekordsieger SV Herbern (neun Titel) nicht zu besiegen. Gegen die A-Ligisten Eintracht Werne und SuS Olfen gab es jeweils zwei 3:0-Finalsiege. "Und den letzten Titel im Kreis - bevor der aufgelöst wird - wollen wir uns natürlich holen", sagt Herberns Trainer Christian Bentrup.

Er sagt zwar, dass die Pokalpartie eine wichtige sei, weißt aber daraufhin, dass der Höhepunkt der Woche am Sonntag wartet. Dann trifft der SVH als Tabellenzweiter der Landesliga auf den Drittplatzierten TuS Sinsen. Deshalb wird er im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Stuckenbusch sein Team auf mehren Positionen verändern. Dennis Närdemann, Mondrian Runde, Julian Trapp und Johannes Richter rücken ins Team.

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Bildergalerie

SV Herbern gewinnt das Pokalfinale gegen Eintracht Werne

Der Fußball-Landesligist SV Herbern hat am Mittwochabend das Kreispokalfinale gegen den A-Ligisten Eintracht Werne mit 3:0 (1:0) gewonnen. Hier gibt's viele Fotos vom Endspiel.
15.05.2014
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Aus Sicht der Werner eine Schlüsselszene: Jussef Saado wird von Marvin Bruland gefoult. Saado fällt zu theatralisch und bekommt keinen Freistoß. Er hätte nahezu frei aufs Tor zulaufen können. Ein Foul war es allemal.© Foto: Dominik Gumprich
Herberns Simeon Uhlenbrock (r.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Hier versucht ihm Eintrachts spielender Co-Trainer Martin Gorgon den Ball abzunehmen.© Foto: Dominik Gumprich
SVH-Kapitän David Brockmeier bekommt von einem Vertreter der Krombacher-Brauerei den Pokal übergeben.© Foto: Dominik Gumprich
Kurz nach der Bierdusche: SVH-Coach Christian Bentrup kann wieder lächeln. Er nahm's mit Humor.© Foto: Dominik Gumprich
Die Zuschauer am Spielfeldrand hatten viel Spaß.© Foto: Dominik Gumprich
Eintrachts Lucien Thurn (r.) spielte das erste Mal seit fünf Monaten wieder.© Foto: Dominik Gumprich
Staffelleiter Günter Becks mit dem Bierglas.© Foto: Dominik Gumprich
Jetzt erstmal einen großen Schluck nehmen, denkt sich SVH-Keeper Sebastian Adamek.© Foto: Dominik Gumprich
Das gute Schiedsrichtergespann führt die beiden Mannschaften sammt Einlaufkindern auf den grünen Rasen.© Foto: Dominik Gumprich
Daumen hoch: Die Minikicker von Eintracht Werne liefen Hand in Hand mit den Spielern der Seniorenmannschaften auf den Rasen.© Foto: Dominik Gumprich
Mit Einlaufkindern der Eintracht präsentierten sich die Mannschaften vor Spielbeginn den Zuschauern.© Foto: Dominik Gumprich
Wieder wird ein Herberner gedoppelt. Tuncay Kaya (l.) und Sandro Ünal (M.) stoppen Dennis Hölscher beim Versuch, auf das Tor zu ziehen.© Foto: Dominik Gumprich
Ein Schuss aus der Distanz: Herberns Daniel von der Ley probiert es - ohne Erfolg.© Foto: Dominik Gumprich
Die Flanken des SV Herbern, hier versucht es Kapitän David Brockmeier (l.) brachten keinen Erfolg. Hier doppeln Ercan Taymaz (M.) und Sandro Ünal (r.) den Herberner.© Foto: Dominik Gumprich
Hier gewinnt Herberns Marvin Bruland (r.) das Kopfballduell mit Wernes spielendem Co-Trainer Martin Gorgon. Zu seiner Verteidigung: Er wird ordentlich in die Zange genommen.© Foto: Dominik Gumprich
Herberns Dennis Hölscher wird hier von Sandro Ünal fair vom Ball getrennt.© Foto: Dominik Gumprich
SVH-Kapitän David Brockmeier beim Elfmeter. Sein Schuss war hart und platziert, doch Wernes Keeper Manuel Linke hielt den Schuss. Gegen den Nachschuss von Daniel von der Ley war Linke allerdings machtlos.© Foto: Dominik Gumprich
Für den Fall, dass es regnet, waren diese Herren gut vorbereitet. Nur die Farben des Schirms schienen nicht allen zu gefallen.© Foto: Dominik Gumprich
Rustikal geht es hier zu: Eintrachts Thorben Lupp stolpert über Herberns Dennis Hölscher hinweg. Marvin Bruland (r.) beobachtet die Szene.© Foto: Dominik Gumprich
Hier ist das Glas noch voll: Die Mannschaft des SV Herbern feiert den Pokalerfolg gegen die Eintracht. Simeon Uhlenbrock (3.v.r.), wurde eingewechselt, hat den Pokal in der Hand. Marvin Bruland schmeißt sich mitten rein, amüsiert schaut sich Co-Trainer Ludger Staar (r.) seine Jungs an.© Foto: Dominik Gumprich
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Selms Coach Mark Bördeling hat den SV Herbern vor zwei Wochen beobachtet. Er hat sich den 2:1-Erfolg des SVH gegen die Hammer Spielvereinigung II angeschaut. "Die haben eine sehr, sehr gute Mannschaft mit einer unglaublichen Qualität", lobt Bördeling. Er sagt, dass er sich etwas hat einfallen lassen für den Konkurrenten. Was, will er nicht verraten.

Er verlangt von seinem Team, dass es selbstbewusst auftritt und an die Sensation glaubt. "Machen wir uns in die Hose, brauchen wir erst gar nicht anzutreten." Tobias Tumbrink und Alexander Schwegler haben sich rechtzeitig vor dem Finale gesund zurückgemeldet. Schwegler hat am vergangenen Wochenende beim 5:2 gegen Davaria Davensberg nach seiner Verletzung schon wieder 34 Minuten gespielt.

Zwei Spiele mit enormer Qualität

Bördeling lässt offen, ob er Tumbrink und Schwegler von Beginn an gegen den SV Herbern auflaufen lässt. Es ist aber wohl davon auszugehen. Beide Akteure bringen genügend Qualität mit, um gegen Herbern mithalten zu können. Schwegler hat in der A-Liga 17-mal getroffen, Tumbrink hat schon in der Oberliga für Westfalia Herne gespielt.

Herberns Coach Bentrup schaut nur auf sein Team: "Wir entscheiden, wer gewinnt. Bringen wir unsere Leistung, holen wir den Pokal", sagt er. Robin Ploczicki, Markus Bethke und Leonhard Fenker fallen aus. Bei Selm fehlen Juri Lebsack, Nima Habibivand und Sebastian Kramzik.

In der kommenden Saison kicken beide Teams im Kreis Münster. Und vor allem für den SV Herbern beginnt dann eine neue Pokalzeit. Der Klub wird nicht mehr in jeder Partie der Favorit sein und auch mal ein Heimspiel haben. Die gab es in der jüngeren Vergangenheit gar nicht mehr.

Liveticker
Das letzte Pokalfinale des Fußballkreises Lüdinghausen begleiten wir am Mittwochabend an dieser Stelle in einem Liveticker.

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