"Werne ist Favorit" - das sagen die Trainer zum Spitzenspiel

Eintracht Werne gegen Westfalia Vinnum

Am Sonntag geht es wieder los: Eintracht Werne und Westfalia Vinnum treffen in der Fußball-Kreisliga A im Topspiel aufeinander. Viermal wurde das Spiel verlegt. Wir haben mit Martin Gorgon (Co-Trainer Eintracht Werne) und Marco Habicht (Trainer Westfalia Vinnum) vor der Partie gesprochen.

WERNE/VINNUM

, 04.02.2014, 18:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jetzt lesen

Dem Wetterbericht nach, müsste das Spiel zustande kommen.

Natürlich gab es ein bisschen Ärger. Aber die Brisanz liegt in der Tabellenkonstellation. Das ist ein Spitzenspiel. Emotionen sind gefragt.

Mich persönlich interessiert das ganze Drumherum nicht. Ich habe mich nur einmal geärgert, als wir umsonst dahin gefahren sind.

Jetzt lesen

Wir haben zwar ganz gut trainiert, aber nicht ein Testspiel absolviert. Das ist schon problematisch.

Katastrophal. Diesen Job mache ich schon ein paar Jahre, so eine schlechte Vorbereitung habe ich allerdings noch nie erlebt. Mir haben so viele Spieler verletzungs- und berufsbedingt gefehlt. Ich konnte ein Team nie richtig einspielen lassen.

Die entsperrten Jussef Saado und Denis Obrenovic sind dabei, auch die beiden Zugänge Ahmet Örnek und Torben Lupp. Monssor Monssor dagegen ist gesperrt, auch Lucien Thurn fehlt mit einem Innenbandriss.

Personell sieht es immer noch schlecht aus. Ein paar Namen, die fehlen: Alexander Rosowski, Sven Quante, Salvatore Cartenzio, Pratchaya Phromchat. Ich muss zusehen, 14 Spieler zusammen zu bekommen.

Wir haben vor der Spielzeit offensiv unser Ziel ausgegeben, ganz oben anzugreifen. Deshalb dürfen wir Sonntag nicht verlieren. Ähnlich sieht es aber auch für Vinnum aus, wollen sie an Olfen dranbleiben.

Beide Teams gleich. Wer oben dran bleiben möchte, muss gewinnen. Wir haben eine richtig gute Hinrunde gespielt. So gut, dass das in der Rückrunde nicht zu wiederholen sein wird. Und das sage ich als sonst positiv eingestellter Mensch.

Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen und uns nicht durch Nebensächlichkeiten aus dem Konzept bringen lassen, dann wir.

Werne ist Favorit. Da müssen wir am Wochenende durch.

Wir müssen Vinnums Fatih Cengiz stoppen. Der hat 18-mal getroffen.

Jeder Spieler muss für den anderen laufen. Vorne haben wir genug Qualität. Wir sind trotz der aktuellen Lage noch für ein Tor gut.

Im Kampf um die Meisterschaft ist das bestimmt kein Nachteil für uns.

Einerseits ist es schade, dass der Verein mit Mario nicht verlängern möchte – ich kann seinen Ärger daher verstehen. Andererseits ist es eine Frechheit von ihm, das Team im Stich zu lassen.

Lesen Sie jetzt