Werner SC rettet sich wieder über das Elfmeterschießen in die nächste Runde

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Fußball-Landesligist Werner SC mogelt sich durch den Kreispokal. Im Achtelfinale benötigte der WSC wieder das Elfmeterschießen, um sich gegen einen klassentieferen Gegner durchzusetzen.

Werne

, 24.10.2019, 21:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon wieder das Elfmeterschießen. Wie schon in der Runde zuvor musste Fußball-Landesligist Werner SC gegen A-Ligist Davaria Davensberg am Donnerstagabend über das Elfmeterschießen in die nächste Pokalrunde einziehen und gewann 8:7 nach Elfmeterschießen. Zur Pause hatte Davensberg noch geführt.

Wernes Trainer Lars Müller bot am Donnerstagabend eine B-Elf auf. Er gab den Spielern, die in letzter Zeit wenig Einsatzzeiten hatten viel Spielzeit. So war einzig Innenverteidiger Nico Holtmann als einer von den Spielern, die regelmäßig in der Startelf spielen, in der ersten Elf.

Es entstand wenig Spielfluss auf beiden Seiten. Werne hatte zu Beginn zwar mehr Ballbesitz, erspielte sich wenige Möglichkeiten. Dies lag auch an der fehlenden Bewegung ohne Ball. Einen Abschluss von Jerome Willocks klärte Wernes Manuel Linke per Fußabwehr (30.). Aus dem Spiel heraus wurde Werne nicht gefährlich.

Nico Holtmann köpft ein, doch Davensberg findet die Antwort

Die Führung für die Gäste fiel folgerichtig durch einen Standard. Marcel Niewalda schlug einen Freistoß von links in die Mitte, wo Nico Holtmann am höchsten sprang und zur Führung einköpfte. Davensberg antwortete per Doppelschlag. Mohammed Morsel wurde auf rechts freigespielt. Er zog halbrechts in den Sechszehner zum Ausgleich ab (43.). Willocks traf mit dem Pausenpfiff zur Führung (45.) für die Davaren.

Nach dem Seitenwechsel spielte der WSC besser, aber der Unterschied von zwei Klassen war nicht zu erkennen. Durch einen Doppelschlag drehte der WSC die Partie dann wieder. Niewalda (50.) und Schuster (51.) trafen für Werne.

Wackelige WSC-Defensive

Der WSC stand in der Abwehr alles andere als sicher. Nach einem langen Ball spekulierte Wernes Abwehrspieler Marcus Goletz auf Abseits und blieb stehen. Der Pfiff blieb aus, Willocks lief alleine auf den Keeper zu und traf (72.) - 3:3. Es ging direkt wieder ins Elfmeterschießen.

Nachdem Schuster und Masen Mahmoud jeweils verschossen, verwandelten alle Schützen daraufhin. Als sechster Schütze für Davensberg trat Willocks an. Linke ahnte die richtige Ecke und hielt. Wernes Furkan Cirak verwandelte daraufhin unten links zur Entscheidung. „Ich hatte von meinem Team mehr erwartet. Das war schlecht, aber Elfmeterschießen können wir scheinbar“, sagte Wernes Trainer Lars Müller.

Im Viertelfinale muss eine Steigerung her. Dann ist der WSC beim Ligakonkurrenten SC Westfalia Kinderhaus zu Gast, der am Mittwoch den FC Nordkirchen rauswarf (6:1).

Werner SC: Linke – Goletz, Holtmann, Cirak, Nemitz, Katirci, C. Lachowicz, Schuster, Niewalda, Vertgewall (82. Durkalic), Husarek

Tore: 0:1 Holtmann (38.), 1:1 (40.), 2:1 (45.), 2:2 Niewalda (50.), 2:3 Schuster (51), 3:3 (72.)

Elfmeterschießen: 3:3 Mahmoud verschießt, 3:3 Schuster verschießt, 4:3 Morsel, 4:4 Katirci, 5:4 Masen Mahmoud, 5:5 Holtmann, 6:5 Nicosia, 6:6 Nemitz, 7:6 Raed, 7:7 Durkalic, 7:7 Willocks verschießt, 7:8 Cirak

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