Werner SC schaut auf sich selbst: „Unser Ziel ist es, im Jahr zwei gute Derbys zu spielen“

hzFußball: Landesliga

Das Unentschieden gegen den TuS Altenberge war für den Werner SC ein gefühlter Punktverlust. Trotzdem gibt sich Lars Müller kämpferisch und spricht von einer guten Saison.

Werne

, 20.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lage sah es am Sonntag gut aus für den Werner SC. Marcel Niewalda hatte den Fußball-Landesligisten gegen den TuS Altenberge schon in der 23. Minute in Führung gebracht. Die hielten sie auch - bis zur 91. Minute. Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff traf Altenberge zum Ausgleich und der WSC musste mit einem statt mit drei Punkten zurück in Richtung Lindert fahren.

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„Das war extrem bitter natürlich“, sagt Wernes Trainer Lars Müller. „Vor allem, wenn die Spieler keinen Elfmeter sehen, der Linienrichter nicht und auch der Schiedsrichter nicht sicher ist, ist es natürlich unglücklich.“ Aber es bringe nichts, mit der Situation zu hadern, so Müller.

Außerdem sei seine Mannschaft über die gesamte Spieldauer hinweg nicht unbedingt die bessere auf dem Feld gewesen, gibt Müller zu: „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Aber wenn man so lange führt, will man die drei Punkte natürlich mitnehmen.“ Mittlerweile habe die Mannschaft das Ergebnis aber verdaut, so der Trainer.

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Der Blick auf die Tabelle spricht aber dennoch eine eindeutige Sprache. Waren die Werner noch zur Mitte der Hinserie an der Spitze der Landesliga 4, stehen sie mittlerweile auf dem fünften Tabellenplatz. Auch Lokalkonkurrent SV Herbern ist nach einem Sieg am Wochenende an den Wernern vorbeigezogen.

Lars Müller: „Wir haben nie gesagt, dass wir Kandidaten für den Aufstieg sind“

Für Lars Müller ist das allerdings alles kein Grund, sich Sorgen zu machen. „Wir als Verein haben nie gesagt, dass wir Kandidaten für den Aufstieg sind. Für unsere Verhältnisse ist das in diesem Jahr eine wirklich gute Saison. Auch, wenn wir jetzt nach oben abreißen lassen müssen“, stellt Müller klar.

Die Platzierungen der vergangenen Jahre geben dem Werner Trainer recht. Seit dem Aufstieg in die Landesliga in der Saison 2016/2017 landete der WSC auf den Plätzen elf und 13 - gemessen daran spricht der aktuelle Platz fünf für eine gute Form der Werner.

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Und auch daran, dass der SV Herbern in der Tabelle am WSC vorbeigezogen ist, verschwendet der Trainer der Werner keinen Gedanken. „Wir definieren unsere Saisonziele für uns. Das ist vollkommen unabhängig davon, wo der SV Herbern steht“, sagt Müller.

Das einzige Ziel im Bezug auf den Lokalkonkurrenten sei es, pro Saison zwei gute Derbys zu spielen. „Im vergangenen Jahr haben wir das nur einmal geschafft, dieses Mal bisher auch erst einmal. Das ist natürlich das Ziel“, so Müller. Bereits am 8. März steht das Kräftemessen der beiden Vereine, dieses Mal auf Herberner Boden, an.

Und auch personell sind die Werner wieder besser aufgestellt. „Zuletzt hatten wir einige Grippekranke wie Youssef Saado oder Burak Katirci. Die sind jetzt wieder fit“, berichtet Müller. „Und auch bei den Langzeitverletzten sieht es, mit Ausnahme von Marvin Stöver, wieder ziemlich gut aus.“

Mit den fitten Spielern werde nun auch über die Karnevalstage ganz normal trainiert, verrät der Trainer: „Natürlich müssen die Jungs ganz normal ran. Wir wollen an uns arbeiten, um dann im nächsten Spiel wieder Punkte zu holen.“

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