Wernes Thannheiser: Endlich fit und richtig wichtig

Fußball: Bezirksliga 8

Leistungsträger, Antreiber, Sieggarant - eben eine echte Bank. Chris Thannheiser (25) vom Fußball-Bezirksligisten Werner SC spielt eine starke Saison und ist einer der Gründe, warum der Sportclub um den Aufstieg mitspielt.

WERNE

, 01.04.2015, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Chris Thannheiser (l.) ist Führungsspieler. <p></p> Felgenträger</p>

<p>Chris Thannheiser (l.) ist Führungsspieler. <p></p> Felgenträger</p>

Zehn Tore stehen bereits auf dem Konto des Offensivmannes, dessen positive Leistungskurve auch von seinem Trainer gesehen wird. Kurtulus Öztürk: "Er ist in dieser Saison die größte Konstante in unserem Spiel. Er spielt eine unglaublich gute Saison."

Und das hat auch einen Grund. Immer wieder haben den Ur-Werner, der seit seinem zweiten Lebensjahr im Verein ist, kleinere und größere Verletzungen zurückgeworfen. In diesem Jahr sieht das anders aus. Thannheiser: "Diesmal hat mich keine Verletzung rausgehauen. Ich fühle mich wirklich topfit."

Ein langer Weg

Topfit muss er vor allem in den nächsten Wochen sein, denn mit drei Punkten Rückstand auf den Tabellenersten Westfalia Wethmar ist noch alles drin, auch wenn Thannheiser selbst nicht von Aufstieg sprechen möchte. "Das klingt immer ein bisschen komisch, aber wir schauen wirklich von Spiel zu Spiel. Nur so können wir uns richtig einstellen. Wenn du am Wochenende schon beim nächsten Sonntag bist, lässt du Punkte liegen."

Das will der WSC nach dem 2:2 gegen Ascheberg um jeden Preis vermeiden. Denn nachdem am Samstag (15 Uhr) mit dem Tabellen-15. TuS Eving-Lindenhorst ein vermeintlich leichter Gegner aus dem Tabellenkeller zu Gast ist, folgt das Spitzenduell mit Westfalia Wethmar.

Wethmar und der Tabellenzweite VfL Kemminghausen treffen am Montag mit Langschede und Hannibal auf Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. Die Eroberung der Tabellenspitze ist in den kommenden zwei Spieltagen also durchaus machbar für den WSC.

Und Thannheiser glaubt an die Stärke seines Teams. "Es gibt Mannschaften mit guten Einzelspielern und Mannschaften, die über die Teamleistung kommen. Bei uns stimmt einfach die Mischung." Auf einen Favoriten im Meisterkampf möchte er sich nicht festlegen. Er erwarte ein Dreierrennen bis zum letzten Spieltag.

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