WSC gegen SV Herbern: Bekommt jeder eine Karte für den Pokal-Kracher?

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Es ist noch eine Woche bis zum Pokal-Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern. Nun gibt es eine Zuschauerobergrenze. Doch noch immer gibt es einiges zu klären.

Werne, Herbern

, 23.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit einer Woche dürfen wieder mehr Zuschauer zu Amateurspielen. Waren es vorher nur 300, sind nun 20 Prozent der Platz-Kapazität erlaubt. Für das Derby in der zweiten Pokalrunde zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern am 1. Oktober stand kurz im Raum, dann auch mehr Zuschauer am Lindert reinzulassen.

Diese Überlegung ist nun gestrichen, wie WSC-Fußballvorsitzender Thomas Overmann am Mittwoch bekanntgab. Mit seinen Kollegen von der Verwaltung, Overmann arbeitet selbst im Ordnungsamt der Stadt Werne, wurde abgesprochen, dass nur 300 Zuschauer auf das Gelände dürfen. „Das Interesse ist ja nicht gerade gering, das kennen wir aus den sonstigen Spielen. Aber die Sicherheit steht an erster Stelle“, so Overmann.

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Der WSC hat dabei auch schon das Gespräch mit dem SV Herbern gesucht. Denn noch steht nicht ganz fest, wie diese 300er-Grenze eingehalten werden soll. Das hängt davon ab, wie viele Leute sich für das Spiel auf beiden Seiten anmelden. „Wir werden bei unserem Heimspiel am Sonntag rumfragen, wer am Donnerstag kommen möchte“, erklärt Overmann. Zuerst denkt er hierbei an die Stammgäste, „aber das sind bei uns ja auch schon so 80 bis 90 Leute“. Je nach Resonanz werde man dann am Sonntag noch entscheiden, ob es eine offizielle Voranmeldung zum Abendspiel am Donnerstag geben wird.

SV Herbern setzt sich zusammen

So ein System gab es beispielsweise beim Bezirksliga-Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem FC Nordkirchen am zweiten Spieltag. Dort wurden die Karten im Vorfeld angeboten. Der FC Nordkirchen hat auch für weitere Heimspiele ein Ticketportal eingerichtet.

Auf Seiten des SV Herbern will man sich am Donnerstagabend noch mal zusammensetzen, um die Vorangehensweise zu klären, wie der Sportliche Leiter Ludger Staar sagt. Mit ihm und Geschäftsführer Dominik Reher war Overmann im Vorfeld in Kontakt getreten. Wie der SVH eine mögliche Anmeldung zum Spiel bekanntgeben will, ist noch unklar. Auch das soll am Donnerstag besprochen werden, kündigte Staar an.

Fest steht aber, dass der Werner SC und der SV Herbern die Abwicklung an der Kasse am Pokal-Abend gemeinsam machen wollen. „Wir wollen da gemeinsam auftreten, um gegebenenfalls die Leute vom jeweiligen Verein anzusprechen“, so Overmann.

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