WSC-Neuzugang Mirac Kavakbasi hat seinen neuen Verein bereits analysiert

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Mit Mirac Kavakbasi hat der Werner SC seinen ersten Neuzugang vorgestellt. Der 19-Jährige weiß genau, warum er sich dem Landesligisten anschließt, und hat große Ziele.

Werne

, 20.05.2020, 06:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Corona-Pandemie hat es dem Werner SC nicht einfach gemacht, sich auf dem Transfermarkt umzuschauen. Dennoch hat der Fußball-Landesligist am Sonntag seinen ersten Neuzugang offiziell verkündet. Mirac Kavakbasi kommt vom U19-Landesligisten Westfalia Rhynern in den Lindert.

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Der Transfer hatte sich bereits weit vor der Corona-Krise angebahnt. „Ich hatte schon länger mit Kutte (Externer Berater des Werner SC Kurtulus Öztürk, Anm. d. Red.) Kontakt, weil es für mich nicht gereicht hat für die Oberliga-Mannschaft in Rhynern“, erzählt Kavakbasi. „In Absprache mit beiden Vereinen hat das gut funktioniert.“

Vom Werner SC war der 19-Jährige schnell überzeugt. „Mir hat der Verein insgesamt einfach sehr gut gefallen, die Bedingungen sind super. Sie haben den besten Eindruck auf mich hinterlassen“, berichtet er.

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Die aktuelle Spielzeit seines neuen Clubs hat er genau verfolgt. „Ich habe immer die Tabelle in der Landesliga im Blick gehabt und geschaut, was sich da so ändert“, so Kavakbasi. „Außerdem habe ich immer die Aufstellungen analysiert und im Blick gehabt, wer wann auf dem Rasen stand.“

Mirac Kavakbasi hat starke Konkurrenz beim Werner SC

Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist dem 19-Jährigen bewusst: Er wird sich im offensiven Mittelfeld gegen starke Konkurrenz durchsetzen müssen. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, in der ich mir meinen Platz sicherlich erkämpfen muss“, ist er sich bewusst. „Aber die Spielweise und alles drum und dran ist auf jeden Fall perfekt für mich.“

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Für sich selbst hat er sich aber klare Ziele gesetzt. „Mir geht es hauptsächlich um meine Entwicklung, das ist sehr wichtig für mich“, so Kavakbasi. „Der Sprung aus der A-Jugend in den Seniorenbereich soll sehr schwierig sein. Ich glaube, in Werne sind die Bedingungen dafür, dass ich das schaffen kann, sehr gut.“

Wenn er nach der Corona-Krise dann zum ersten Mal beim Werner SC zum Training kommt, wird er nicht nur fremde Gesichter sehen. René Nemitz war im vergangenen Jahr ebenfalls aus Rhynerns U19 in den Lindert gewechselt. „Wir haben in Rhynern ein Jahr zusammen gespielt“, erinnert sich Kavakbasi. „Aber jetzt gab es keinen Austausch zwischen uns.“

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Jetzt ist es allerdings noch eine Frage der Zeit, bis der 19-Jährige zum ersten Mal auch mit den Werner Spielern gemeinsam trainieren kann. Die Corona-Pandemie verhindert das aktuell noch, allerdings sagt Mirac Kavakbasi: „Wenn ich dann das erste Mal wieder auf dem Platz stehe, ist die Freude umso größer.“

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