WSC-Rückkehrer Niklas Link: „Wir sind auf und neben dem Platz ein gutes Team“

hzWerner SC

Niklas Link sollte aktuell in den USA im Auslandssemester weilen. Aufgrund des Coronavirus ist er früher zurück und hat über seinen Verbleib beim WSC entschieden. Aus dem Schwärmen kommt er nicht mehr heraus.

Werne

, 23.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon weit bevor die Corona-Pandemie richtig ausgebrochen ist, machte Niklas Link sein letztes Spiel für den Werner SC bei der 1:3-Niederlage gegen Heiden im Dezember. Während die Kollegen danach zwar eine kleine Winterpause bekamen, aber schon zu Beginn des Jahres wieder in die Vorbereitung starteten, begann für Niklas Link eigentlich ein ganz anderes Kapitel.

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Für sechs Monate wollte der Innenverteidiger ein Auslandssemester in den USA absolvieren. Ob es danach wieder zum Fußball-Landesligisten in den Lindert gehen sollte, war unklar. Sechs Monate seien eine lange Zeit, sagte der 24-Jährige. Deswegen halte er eine Rückkehr nach seinem Auslandssemester durchaus möglich.

„Am Ende war es dann auch nicht so eine große Überlegung“

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde ihm aber ein Strich durch seine Pläne gemacht. Viel früher kam Niklas Link aus Amerika zurück und eine Entscheidung über seine Zeit beim WSC hat er auch bereits gefällt. „Am Ende war es dann auch nicht so eine große Überlegung“, berichtet er. „Natürlich bleibe ich hier.“

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Eine Erklärung war für den 24-Jährigen auch nicht schwer zu finden. „Ich weiß genau, was ich an diesem Team habe“, sagt er. „Wir sind auf und neben dem Platz ein gutes Team. Das sind viele enge Freunde und nicht nur meine Fußballmannschaft.“

Außerdem gibt es noch einen zweiten Grund. „Ich weiß auch, was ich am Verein habe. Stan (Fußballvorsitzender Thomas Overmann, Anm. d. Red.), das Trainerteam, das ist schon alles wirklich super. Da kann man sich am Ende einfach drauf verlassen“, erklärt er seine Entscheidung.

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Und auch aktuell, in der Zeit ohne regelmäßiges Training und Spiele, sei der Kontakt untereinander noch hervorragend. „Wir hören uns viel über WhatsApp. Mit manchen schreibt man einzeln, aber auch mit allen in der gemeinsamen Gruppe. Ich glaube, das ist schon mehr Kontakt, als in vielen anderen Mannschaften.“

Ein entscheidender Faktor fehlt aktuell aber selbstverständlich. „Wir haben uns jetzt schon so lange nicht mehr gesehen. Es wäre schon geil, den Ball mal wieder am Fuß zu haben“, sagt er und erinnert sich: „Bei mir ist das jetzt schon sieben Monate her. Aber ich fürchte leider, es wird wohl noch etwas Zeit hinzukommen.“

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