WSC-Stürmer Youssef Saado ist nach drei Monaten zurück - und trifft auf einen Lieblingsgegner

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Drei Monate konnte Youssef Saado seiner Mannschaft durch Verletzung und Krankheit nicht helfen. Jetzt ist er zurück auf dem Platz - und trifft auf einen Gegner, der ihm besonders gut liegt.

Werne

, 28.02.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Youssef Saado ist heiß auf das Spiel am Sonntag. Endlich kann der Angreifer des Fußball-Landesligisten Werner SC nach drei Monaten wieder gegen den Ball treten und mit seinen Kollegen um drei Punkte kämpfen. Dazu steht auch gewissermaßen noch ein Lieblingsgegner des Stürmers vor der Tür: Der VfL Senden ist im Lindert zu Gast.

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Schon in der Hinrunde war Saado gegen die Sendener besonders gut aufgelegt, traf beim überragenden 7:0-Auswärtssieg gleich zwei Mal. Und: Auch in der vergangenen Saison steuerte der Angreifer zum Werner Sieg gegen Senden in der Hinrunde zwei Tore bei. „Irgendwie liegt mir Senden scheinbar ganz gut“, sagt Saado. „Wenn ich am Sonntag wieder zwei Tore mache, wäre ich auf jeden Fall sehr zufrieden.“

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Die Erleichterung, dass er am Sonntag wieder spielen kann, ist dem Angreifer deutlich anzumerken. Fast drei Monate konnte er seiner Mannschaft auf dem Platz nicht helfen. „Ich war zum Ende der Hinrunde am Knie verletzt. Das hat mich schon zurückgeworfen“, erinnert sich Saado.

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Als dann die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte anfing, wollte er nichts überstürzen und trainierte bis zu seinem Urlaub individuell. „Und dann wollte ich endlich wieder loslegen, lag aber erstmal eineinhalb Wochen mit einer Grippe flach“, ärgert sich Saado.

„Am Sonntag will ich der Mannschaft helfen“

Somit verpasste der erfahrene Stürmer die gesamte Vorbereitung, alle Testspiele und sogar das erste Pflichtspiel 2020. Jetzt ist Saado aber wieder voll dabei. „Ich fühle mich wieder gut und habe jetzt auch wieder mittrainiert“, sagt er glücklich. „Am Sonntag will ich der Mannschaft helfen und auch vorne weg gehen, damit wir endlich wieder gewinnen können.“

Die drei Punkte könnte seine Mannschaft am Sonntag gut gebrauchen. Denn der letzte Sieg der Werner ist schon einige Zeit her. „Wir haben da letztens beim Training drüber gesprochen. Das letzte Mal gewonnen haben wir vor Simjü, das ist wirklich viel zu lange her“, weiß auch Saado.

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Zudem könnte man - nur eine Woche vor dem Derby - auch in der Tabelle wieder für die alten Verhältnisse im Bezug auf den Lokalkonkurrenten SV Herbern sorgen. Am vergangenen Spieltag war der SVH an den Wernern vorbeigezogen - hat aber an diesem Wochenende spielfrei.

Mit einem Sieg könnte der WSC vor dem Derby wieder vorne in der Tabelle stehen. „Natürlich wäre das ein schöner Nebeneffekt“, sagt Youssef Saado. „Aber wir gucken auf uns, sind richtig heiß und wollen am Sonntag unbedingt gewinnen.“

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