WSC-Torwart Jorma Hoppe (20): „Wir wollen nicht durchgereicht werden“

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Sieben Gegentore in zwei Spielen - WSC-Torwart Jorma Hoppe musste zuletzt ungewohnt oft hinter sich greifen. Trotz der Pleiten ist er „sicher, dass wir weiter oben mitspielen können“.

Werne

, 13.11.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es sind derzeit die Wochen der Wahrheit für den Werner SC. Am vergangenen Wochenende verloren die Landesliga-Fußballer zuhause mit 1:3 gegen Westfalia Kinderhaus und mussten auch die Tabellenführung an den Gegner abgeben. Im nächsten Spiel sind sie beim SV Mesum zu Gast - dem derzeitigen Tabellendritten.

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„Das sind für uns natürlich ganz spannende und besondere Spiele. Wir sind alle heiß“, erklärt Wernes Torwart Jorma Hoppe. Der 20-Jährige ist trotz seines jungen Alters die klare Nummer eins in der Mannschaft von Trainer Lars Müller und hütete bisher in jedem Spiel den Kasten des WSC.

Viele Gegentore in den letzten Partien für den WSC

Dass es gegen Ahaus (1:4) und Kinderhaus (1:3) zuletzt Gegentore hagelte, ärgert ihn schon ein wenig: „Manche Dinger kann man nicht vermeiden, das ist ganz klar. Aber ich glaube trotzdem, dass wir in den letzten beiden Wochen weniger Gegentore hätten bekommen können.“

Die Mannschaft sei einfach gut drauf und stehe zurecht oben in der Tabelle - davon ist Jorma Hoppe überzeugt: „Wir haben super Spiele gemacht und es uns auch verdient, ganz oben zu stehen. Natürlich hatten wir gegen Roxel (2:1-Sieg, Anm. d. Red.) vielleicht mehr Glück als Verstand, aber das gehört auch dazu.“

18 Gegentore für Jorma Hoppe

Aber nicht nur für die Mannschaft läuft es - auch für den 20-Jährigen selbst. Insgesamt musste er in dieser Saison bisher 18 Mal hinter sich greifen - ein guter Wert, mit dem auch er selbst durchaus zufrieden ist: „Ich habe bisher alle Spiele gemacht, das macht mich natürlich glücklich. Aber der Konkurrenzkampf ist da, ich muss immer meine Leistungen bringen.“

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Was es dem 20-Jährigen dabei schwer macht: Statt dreimal schafft er es unter der Woche oft nur einmal zum Training. „Ich habe immer sehr späte Arbeitszeiten. Da geht das nicht mehr so wie früher“, erklärt er. „Also kommt es umso mehr auf die Spiele an. Da muss ich Leistung bringen.“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gewinnen können“

Die nächste Möglichkeit dazu gibt es beim Spitzenspiel in Mesum am Sonntag. Dass es für den WSC schwer wird, weiß auch Jorma Hoppe. Aber dennoch sagt er: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir da gewinnen werden. Wir haben den Anspruch, immer einen Sieg mitzunehmen und wollen definitiv nicht durchgereicht werden.“

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Im Hinblick auf die ganze Saison sieht Hoppe nicht unbedingt den ersten Platz als Ziel, aber: „Ich denke, wir können oben mithalten. Am Ende wäre es schön, oben dabei zu sein - auf welchem Platz genau ist dabei für uns nicht entscheidend.“

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