Zwei Vereine aus der Region starten wieder ins Training

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Während in Werne die Sportplätze noch geschlossen bleiben, startet der Fußball unter Auflagen in einigen Städten bereits wieder. Auch zwei Vereine aus der Umgebung nehmen das Training wieder auf.

Ascheberg, Rünthe

, 22.05.2020, 13:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußballverein TuS Ascheberg ist nach monatelanger Pause mit ein paar Mannschaften wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Mit einem Hygienekonzept, welches von den Verantwortlichen aufgestellt wurde, ist dies möglich.

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Die Spieler dürfen nur mit einem Mundschutz die Anlage betreten. Auf dem Platz darf dieser wieder abgesetzt werden. Weiterhin werden die Trainingsmaterialien desinfiziert und die Abstände müssen eingehalten werden. Nach dem Training darf nicht geduscht werden, sondern die Spieler müssen sofort den Heimweg antreten. Weiterhin ist der Körperkontakt untersagt. Die entsprechenden Abstände müssen eingehalten werden. Eine Vielzahl an Bedingungen also, um wieder starten zu dürfen.

Neben ein paar Jugendmannschaften ist die Zweite Mannschaft des TuS Ascheberg bereits wieder ins Training eingestiegen. Die Erste Mannschaft wartet hingegen noch ab. „Ich und das Team möchten erst einmal bis zum 30. Mai abwarten. Dann soll es ja neue Bestimmungen vom Land geben. Weiterhin ist der Platz ab der nächsten Woche gesperrt, deshalb macht es keinen Sinn für uns mit dem Training zu beginnen“, sagte Martin Ritz, Trainer der ersten Mannschaft.

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In der nächsten Woche wird der Platz nämlich überarbeitet. Die A-Jugendlichen haben dagegen schon mit dem Trainingsbetrieb begonnen. A-Jugend Coach Thomas Witthoff beschreibt die Trainingseinheiten wie folgt: „Natürlich mussten wir uns erst einmal an die Bestimmungen neben und auf dem Platz gewöhnen. Aber das Training zu gestalten war nicht so schwierig.“ Man könne nun viele Übungen machen, die die Fitness fördert, aber auch die Technik jedes Einzelnen.

Technik bei Passspiel und Ballannahme verbessern

„Wir machen viele Passübungen mit dem richtigen Abstand. So verbessert sich die Technik beim Passspiel und bei der Ballannahme“, so Witthoff. Was natürlich schade, aber nachvollziehbar sei, dass zum Trainingsende kein Abschlussspiel stattfinden darf.

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„Das macht natürlich am meisten Spaß, aber ist nicht erlaubt. Auch das Zusammensitzen nach dem Training fällt aus. Das ist bei uns eigentlich immer wichtig. Dennoch sind wir froh, wieder den Ball am Fuß gehabt zu haben“, so Witthoff.

Auch beim SuS Rünthe wurde ein mögliches Hygienekonzept zusammengestellt – unter Beachtung aller bestehender Verfügungen, Verordnungen und anderen Vorgaben – das auch die Zustimmung der Stadt Bergkamen fand.

Am letzten Montag haben dann die Mannschaften der D2- und E1-Jugend ihr erstes Training nach der Schließung der Sportstätten im März absolviert. Einer der Jugendtrainer gab seine ersten Eindrücke wieder. Die Beteiligung sei zufriedenstellend bis fast vollständig gewesen.

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Die Trainer hätten schon am Vortag den Aufbau, die Reinigung der Leibchen und die Desinfektion der Spielgeräte vorgenommen und am Montag zu Beginn noch einmal die Regeln des Trainingsablaufes erklärt.

Sowohl die Kinder als auch die anwesenden Eltern – auch hier gab es Einschränkungen in der Anzahl der Teilnahme – hätten sich mustergültig verhalten. Bemerkt wurden auch einige Zaungäste, die sich ungewöhnlich lange zum Zuschauen aufgehalten hätten.

Alle Beteiligten des SuS 08 haben es sich bei der Lösungsfindung nicht einfach gemacht. Schließlich gebe es ja auch andere Vereine im Kreis und der Umgebung, die sich gegen eine Wiederaufnahme des Trainings zu diesem Zeitpunkt entschieden haben. Nun sind wir aber froh, dass wir es gewagt haben und - zumindest Stand heute – einen guten Verlauf erleben konnten.

Weitere Mannschaften wollen erst zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Training beginnen – einige erst nach dem 30. Mai.

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