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BG Dorsten bleibt oben dran

Basketball

Die Herren der BG Dorsten gehören nach ihrem Sieg bei den Düsseldorf Giantszu in der 1. Regionalliga West zu einer fünfköpfigen Verfolgergruppe, die zwei Puinkte hinter Spitzenreiter Münster lauert. Der BSV Wulfen muss unterdessen nach der Niederlage gegen ART Düsseldorf weiter nach unten schielen.

DORSTEN / WULFEN

von Von Ralf Weihrauch und Armin Dille

, 25.10.2015

1. Regionalliga Düsseldorf Giants – BG Dorsten 65:77 (28:38)

Da die Rosic-Basketballer in der vergangenen Wochen nur zweimal richtig trainiert habe, hat der Coach die Taktik nicht auf die Offensive konzentriert. Ivan Rosic hat auch nur in den ersten fünf Minuten gezweifelt, ob sein Team die Punkte mit nach Dorsten nähme. Da führten die Landeshauptstädter noch 10:7, doch als die BG erstmals in Führung ging, gab sie diese auch nicht mehr ab. Nach dem ersten Viertel hieß es 17:16 und über 25:20 ging es mit 38:28 in die Pause.

Kurzzeitige Dorstener Tiefs hatten nicht das Potenzial, das Spiel kippen zu lassen. Vielmehr sorgten sie nur dafür, dass der Sieg nicht noch höher ausfiel. Die BG führte 47:36 und ging mit einer 58:49-Führung in das Schlussviertel. Auch hier kamen die Düsseldorfer nie auf mehr als acht Punkte heran. Fünf Minuten vor dem Ende führte der Gast immer noch mit 63:53. So konnte Ivan Rosic ohne Risiko alle Spieler einsetzen.BG: Paskov (17), Penders, Kleinert, Golembiowski (13), Köhler (7), Jetullahi (19), Kazlauskas (17), Fockenberg, Heit (4).

BSV Wulfen - ART Düsseldorf 71:84 (31:48)

BSV-Trainer Maik Berger resümierte nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben zu schwer gemacht. Wir haben lieber den Ball dem Gegner geschenkt, als zu werfen.“ Bezüglich der Schiedsrichterleistung hielt sich der Wulfener Coach allerdings zurück, obwohl er nach einer völlig berechtigten Reklamation nach einem nicht gegebenen Foul am – schwach agierenden – Chris Brown ein frühes „Technisches“ kassierte (7.). Alles andere als souverän agierten die Unparteiischen Radtke/Fleischer weiter, was sich unter anderem in einem Disput mit einem BSV-Verantwortlichen in der Halbzeitpause äußerte und seinen Gipfel in einem minutenlangen Blickduell von Radtke mit einer protestierenden Zuschauergruppe fand. Souverän, wie gesagt, geht anders.

Wulfen startete nicht schlecht, nach dem zweiten „Dreier“ von Christian Marquardt lag der BSV mit 12:8 vorn (4.). Dann aber riss der Faden im Wulfener Spiel und Düsseldorf um den überragenden Paulius Kleiza (30 Punkte/3 Dreier) setzte sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 25:18 ab. Thorben Vadder verkürzte auf 25:29 (13.), bevor eine Serie von individuellen Wulfener Fehlern den Gästen Oberwasser gab. Mit einer 15:4-Serie setzte sich Düsseldorf auf 44:29 ab und führte zur Halbzeitpause mit 46:31.

Am kämpferischen Einsatz von Philip Günther (17/2 Dreier) gab es nichts auszusetzen. Er hielt den BSV mit seinem Korberfolg zum 57:65 im Spiel (33.). Und auch bei den Punkten sechs und sieben von Brown zum 60:67 war das Spiel noch nicht verloren (36.). In der Schlussphase zeigte sich Düsseldorf um den gleichfalls starken und am Korb kaum zu stoppenden Raed Mostafa (24) nach dem fünften Foul gegen Nasarre (38.) aber weiter abgeklärter und ließ sich über sicher zu Ende gebrachte Spielzüge den Sieg nicht mehr nehmen. Zumal eine Wulfener Trefferquote aus dem Feld von rund 37 Prozent einfach zu wenig war, um die Gäste ernsthaft zu gefährden.

BSV:  Günther (17/2 Dreier), Marquardt (13/2), Nasarre (11), Gashi (5/1), Gorontzi (8/2), Brown (7/10 Rebounds), Letailleur (6), Vadder (4), David, Winck (o.E.).