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Eine „durchschnittliche Leistung“ reicht dem HSC Haltern-Sythen zum elften Sieg in Serie

Handball: Verbandsliga

Die Halterner konnten beim RSVE Siegen nur in den ersten zwanzig Minuten wirklich überzeugen. Laut Halterns Trainer Gerard Siggemann gab es dafür einen einfachen Grund.

Haltern

, 03.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Eine „durchschnittliche Leistung“ reicht dem HSC Haltern-Sythen zum elften Sieg in Serie

Julian Schrief (r.) traf beim Sieg des HSC Haltern-Sythen gegen Siegen fünf Mal. © Blanka Thieme-Dietel

Der HSC Haltern-Sythen gewinnt auch sein zweites Verbandsliga-Spiel in diesem Jahr. Beim RSVE Siegen starteten die Halterner mit einem 28:22-Sieg in die Rückrunde.

Verbandsliga

RSVE Siegen - HSC Haltern-Sythen

22:28 (11:15)
Die Halterner starteten schwach in die Partie. HSC-Trainer Gerard Siggemann bezeichnete die Anfangsminuten als „Fehlstart“. Bis zur elften Minute lag seine Mannschaft gegen den Tabellenneunten hinten. Erst danach habe seine Mannschaft „das Heft in die Hand genommen“. Dadurch konnte der HSC seine Führung immer weiter ausbauen. In der 24. Minute gingen die Halterner durch Jan-Bernd Kruth mit 14:7 in Führung.

Doch danach ließen die HSC-Spieler wieder nach. Seine Mannschaft habe von da an „nicht mehr ganz so entschlossen“ gespielt, erklärte Siggemann. Die Siegener kämpften sich Tor um Tor zurück. Kurz vor der Pause stand es nur noch 14:11 für den HSC (29.). In der letzten Sekunden der ersten Halbzeit traf Julian Schrief noch zum 15:11.

„Unterzahl gut gelöst“

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte ging es dann „ein wenig hin und her“, sagte Halterns Trainer. Beim Stand von 19:15 für den HSC musste Lukas Schulte-Lünzum für zwei Minuten vom Feld (38.). Doch „die Unterzahl haben wir gut gelöst“, so Gerard Siggemann. Die Hausherren konnten die Überzahl nicht nutzen, um den Abstand zum HSC wieder zu verkürzen. Mit zwei Toren sowie nur einem Gegentor gelang es den Halternern sogar, ihre Führung auszubauen.

Doch auch in der zweiten Halbzeit sei seine Mannschaft „nicht mehr so konzentriert wie in den ersten 20 Minuten“ gewesen, stellte Gerard Siggemann fest. Eine schlechte Abschlussquote zog sich durch das gesamte Spiel seines Teams. Einzig Jan-Bernd Kruth, der mit neun Treffern bester Schütze seiner Mannschaft war, Robin Hettrich und Julian Schrief hob Halterns Trainer positiv hervor. Der Rest der Mannschaft könne deutlich mehr, so Siggemann. Insgesamt bezeichnete er das Spiel seiner Mannschaft als „durchschnittliche Leistung“.

„Ein schöner Nebeneffekt“

Der HSC steht nun mit 26:2 Punkten und einem Spiel weniger an der Tabellenspitze. Der dichteste Verfolger TuS Bommern verlor am Samstagabend überraschend beim Tabellenelften Teutonia Riemke mit 29:27. Dadurch steht der TuS nun mit 22:8 Punkten auf dem dritten Platz - punktgleich mit dem Tabellenzweiten Gevelsberg-Silschede. Dass Verfolger Bommern bei Riemke keine Punkte holte, sei „ein schöner Nebeneffekt“, sagte Gerard Siggemann. „Natürlich gucken wir hier und da mal zu den Gegnern.“ Doch wichtiger sei es auch weiterhin, sich auf die eigenen Spiele zu konzentrieren und nicht auf die der Verfolger.

HSC: Lüger, Haunert - Scherer (4), Andersen (2), Knöner (1), Hettrich (4), Schulte-Lünzum (3), J. Schrief (5), Rauschel, P. Schrief, Strotmann, Kruth (9), H. Schrief

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