Sarah Dressler besitzt einen richtig guten Zug zum Tor. © Foto: Goldstein
Lüner Sport-Adventskalender

Der Lüner SV hat ein Talent in den eigenen Reihen mit einer unglaublichen Dynamik

Sarah Dressler hat einen „super Zug zum Tor“, so beschreibt es ihr Trainer Marcel Mai. Die Spielerin des Lüner SV ist Leistungsträgerin des Oberligisten.

Sarah Dressler trägt seit sechs Jahren das Trikot des Lüner SV. Seit einiger Zeit ist sie auch fester Bestandteil der Oberliga-Handballerinnen. Die 23-Jährige hat sich zu einer wahren Stammkraft entwickelt und sorgt mit ihren guten Leistungen für viel Aufsehen.

Auch ihr Trainer Marcel Mai schwärmt von ihrem Können: „Sarah hat eine unglaubliche Dynamik und einen super Zug zum Tor. Da kann man aber noch eine ganze Menge mehr rausmachen.“

Absoluter Gewinn für den Lüner SV

In der Tat ist ihr größtes Manko oft sie selbst. Oft hadert sie mit sich selbst. „Da steht sie sich manchmal selbst im Weg“, sagt Mai. Ihre Schwäche ist ihr selbst bewusst. Sie ist noch jung und will weiter daran arbeiten. Menschlich gesehen ist Dressler für die LSV-Frauen gar ein absoluter Gewinn. Sie ist sehr offen und teamfähig, eine absolute Teamplayerin.

„Wir sind eine junge Mannschaft, die schon ewig zusammen spielt. Daher kennen wir uns gut und spielen nahezu blind miteinander. Uns zeichnet die mannschaftliche Geschlossenheit aus und keine herausragende Einzelspieler“, sagt Dressler, die 2005 das erste Mal bei der DJK Normannia ihre Handballschuhe schnürte. Über die Station TV Brechten kam sie schließlich 2014 zum Lüner SV.

Dressler hat eine gute Spielübersicht und setzt auch gerne mal ihre Mitspielerinnen gut in Szene. Doch nicht nur auf dem Parkett findet sie Wege ihre Kameradinnen den Rücken zu stärken.

Auch außerhalb des Spielfeldes wird ihr Teamgedanke einmal mehr deutlich: „Ich fühle mich total wohl in dieser Mannschaft. Wir verfolgen alle dasselbe Ziel und uns verbindet nicht nur der Sport, sondern auch eine Freundschaft“, schwärmt sie von ihren Mitspielerinnen.

„In der Oberliga etablieren“

Sportlich gesehen möchte sie natürlich das Beste aus ihrer Laufbahn herausholen. „Wir wollen uns erst einmal in der Oberliga etablieren. Das steht im Vordergrund“, sagt sie.

Persönlich gesehen möchte sie immer weiter an ihrer Leistung arbeiten. „Ich bin sehr akribisch und selten mit mir selbst zufrieden. Daher unterhalte ich mich gerne nach dem Spiel mit meinem Trainer oder meiner Teamkollegin Julia (Krause, Anm. d. Red.) woran ich noch arbeiten kann.“ Ein junges Talent, das stets hungrig nach einer besseren Leistung ist.

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Sportredaktion Lünen
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