Fußball

Essen erhöht Druck auf BVB – Malcherek sammelt Big Points im Abstiegskampf

Für die Klubs der Lüner Profis stand am Wochenende einiges auf dem Spiel – und sie lieferten. Sowohl Rot-Weiss Essen als auch der VfB Homberg und Viktoria Köln fuhren wichtige Punkte ein.
Der Ex-Lüner Jeffrey Malcherek (r.) ist mittlerweile in der Regionalliga West am Ball. © Patrick Schröer

Geht da noch etwas für Felix Backszat, Sandro Plechaty und Rot-Weiss Essen im Aufstiegsrennen der Regionalliga West? Mit dem 2:0-Auswärtssieg beim SV Straelen hielt der Tabellenzweite, der an diesem Wochenende verletzungsbedingt allerdings auf seine beiden Lüner Profis verzichten musste, den Druck auf Spitzenreiter Borussia Dortmund II zumindest erst einmal aufrecht.

Noch bleiben den Essenern sieben Spiele, um den beinahe schon erloschenen Aufstiegstraum doch noch zu verwirklichen. Aus eigener Kraft kann das Team von Trainer Christian Neidhart den Sprung in die dritte Liga allerdings nicht mehr schaffen. Mit sechs Punkten Rückstand und einem schlechteren Torverhältnis im Gepäck sind Backszat, Plechaty und Co. auf gleich mehrere Ausrutscher des Liga-Primus angewiesen.

Hanke gelingt Kantersieg in der Regionalliga Südwest

Einen wichtigen Sieg feierte auch der Ex-Lüner Jeffrey Malcherek mit seinem VfB Homberg. Im Kellerduell bezwang der VfB den Tabellennachbarn Sportfreunde Lotte mit 3:1. Mit dem Dreier kletterte das Malcherek-Team aufgrund der besseren Tordifferenz an den Sportfreunden vorbei auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Der SC Wiedenbrück mit seinem Lüner Profi David Hüsing kam derweil nicht über ein torloses Unentschieden beim SV Bergisch Gladbach hinaus und bleibt mit 45 Punkten weiterhin auf Tabellenplatz zehn.

Unterdessen hat der TSV Steinbach mit dem Lüner Philipp Hanke in der Startformation in der Regionalliga Südwest einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen Bayern Alzenau eingefahren. Bei noch zehn ausstehenden Partien und gleichzeitig zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer SC Freiburg II sind die Chancen auf den Aufstieg derzeit allerdings nur noch theoretischer Natur.

Sich vermutlich endgültig aller Abstiegssorgen entledigt, hat Viktoria Köln mit seinem Lüner Co-Trainer Markus Brzenska. Der Drittligist setzte sich gegen den Halleschen FC zuhause mit 2:0 durch und kann bei zwölf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone mit einer weiteren Saison in Liga drei planen.

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