Falk Seeger als Spieler für den Lüner SV: Jetzt ist er vor allem Trainer. Kehrt er trotzdem nochmal aufs Parkett zurück? © Foto: Goldstein
Handball

Falk Seeger: Der „Junge Wilde“ hat als Trainer beim Lüner SV ehrgeizige Ziele -Spielt er auch noch?

Falk Seeger bildet mit Andreas Schlösser das Trainergespann bei den Handballern des Lüner SV. In dem Team sieht er viel Potential. So stehen die Chancen, dass er selbst nochmal spielt.

Die Handballer des Lüner SV haben seit dieser Saison eine besondere Trainerkonstellation an der Seitenlinie: Den sogenannten „Alten Hasen“ und den „Jungen Wilden“.

Andreas Schlösser, der seit vielen Jahren beim LSV coacht und somit viel Erfahrung aufweist und eben Falk Seeger, der junge Coach, der mithilfe seines Sportstudiums viele neue Reize in der Trainingsplanung setzen kann. Beide wollen den Lüner SV sportlich gesehen wieder nach vorn bringen.

Ursprünglich war sogar angedacht, dass Seeger zugleich auch auf dem Parkett aufläuft. Doch das ist nicht mehr der Fall: „Ich bin nur Trainer. Ich werde auch voraussichtlich nicht mehr als Spieler aktiv sein“, stellt er klar.

Seine Spielphilosophie hingegen ist und war auch immer hundertprozentigen Einsatz zu zeigen und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. „Ich möchte mit dem Lüner SV so viele Punkte wie möglich holen und vor allem den Jungs wieder Spaß am Handball vermitteln beziehungsweise Spaß mit ihnen haben. Das kam in den letzten Jahren aufgrund von negativen Saisonergebnissen oft zu kurz“, so der 27-Jährige.

Seeger freut sich auf die kommenden Jahre mit dem Team

Seit zwölf Jahren ist er bereits beim LSV aktiv und hat sich bisher keinem anderen Verein angeschlossen – und das, obwohl die letzten Jahre nicht einfach für den Lüner SV waren. „Wir hatten mehrmals in Folge das Problem, dass uns wichtige Stützen fehlten beziehungsweise große Teile der Mannschaft verloren haben“, so Seeger.

Er ergänzt: „Jetzt haben wir aber in meinen Augen einen jungen, talentierten und zukunftsorientierten Mannschaftsstamm, der voraussichtlich für die nächsten Jahre bestehen bleibt und auf dem wir sehr gut aufbauen können. Viele Spieler haben noch viel Potenzial und ich freue mich auf die kommenden Jahre.“

Warum Seeger immer beim LSV blieb? Weil ihm der Zusammenhalt des Teams auch in schweren Zeiten gefällt. „Jeder gibt für jeden alles“, so Seeger und legt nach: „Das zählt.“

Wenn es sportlich wieder losgeht, dann traut Seeger seiner Mannschaft einiges zu. Denn er sieht viel Potenzial in seinen Spieler. Als Ziel hat er sich den Klassenerhalt gesetzt, um dann zu schauen, was in den nächsten Jahren nach oben noch möglich ist.

Ein junger Coach, der viel Ehrgeiz aufweist und dem ein starker Zusammenhalt sehr wichtig ist.

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Sportredaktion Lünen
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