Der Westdeutsche Volleyball-Verband will den Mannschaften im Sommer eine Turnier-Serie ermöglichen. © picture alliance/dpa
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Fortgeschrittene Idee: Volleyball-Verband plant alternativen Spielbetrieb

Die Hallensportler sind weiterhin zum Nichtstun verdammt. Der Westdeutsche Volleyball-Verband will im Sommer deshalb eine neue Turnier-Serie starten – mit einem besonderen Modus.

Während es für Sportarten wie Tennis und Fußball zuletzt zumindest kleine Zugeständnisse im Hinblick auf Lockerungen gab, scheint für die Hallensportler kein vorzeitiges Ende der Zwangspause in Sicht. Aus diesem Grund will der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) den Mannschaften nun eine Alternative bieten und hat bereits konkrete Pläne für einen Spielbetrieb im Sommer geschmiedet.

Geplanter Spielmodus ist vier gegen vier

Wie der Verband kürzlich auf seiner Facebookseite mitteilte, plane man in den kommenden Sommermonaten eine „4×4 Beach-Tour“. Ziel sei es, „den Mannschaften, die jetzt monatelang keine Ligaspiele absolvieren durften, die Möglichkeit zu geben, wieder Volleyball spielen zu können“, so der Verband.

Der alternative Spielbetrieb solle dabei aus einzelnen Turnieren in verschiedenen Leistungsklassen bei den Erwachsenen und unterschiedlichen Altersklassen bei den Jugendlichen bestehen. Gespielt werde im Modus vier gegen vier (Frauen, Männer, Mixed, Jugend), wobei die einzelnen Turniere sowohl auf Rasen als auch auf Sand stattfinden können.

„Die Turniere werden nach Hallenregeln gespielt – es ist also keine Beach-Volleyball-Technik nötig“, erklärt der Verband weiter, der aktuell noch auf der Suche nach Vereinen ist, die sich vorstellen könnten, ein solches Turnier auszurichten. Um einen möglichst ausgeglichenen Spielbetrieb gewährleisten zu können, sollen die jeweiligen Serien in folgende Leistungskategorien eingeteilt werden:

Frauen/Männer/Mixed:

  • A (offen)
  • B (bis maximal Oberliga)
  • C (bis maximal Landesliga)

Jugend:

  • U16/18 männlich
  • U16/18 (weiblich)
  • U14

Bei den Vereinen stößt der Vorschlag unterdessen durchaus auf Gegenliebe. So lehnt der Lüner SV beispielsweise eine mögliche Ausrichter-Rolle zwar ab, begrüßt die Pläne ansonsten aber vollends: „Wir haben im Moment einfach keine vernünftige Anlage, um ein solches Turnier zu veranstalten. Allerdings ist es trotzdem eine gute Idee und ich denke, dass wir daran teilnehmen würden. Letztlich müssten das aber die Teams selber entscheiden“, betont der Vorsitzende der Volleyballabteilung Martin Lehnhoff.

Andere Vereine, die sich an der besonderen Turnierform beteiligen möchten, oder sich vorstellen könnten, ein derartiges Ein-Tages-Turnier auszurichten, können sich direkt über das Internet-Portal des Verbandes anmelden, oder eine Mail an beach@volleyball.nrw schicken.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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