Die Sportanlage Dammwiese könnte aufgrund der überarbeiteten Corona-Schutzverordnung theoretisch wieder geöffnet werden. © Goldstein
Amateursport

Lockerungen möglich: Stadt Lünen hat über Öffnung der Sportanlagen entschieden

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW bringt auch Veränderungen für den Amateursport mit sich. Die Stadt Lünen hat nun entschieden, ob die Sportanlagen zeitnah geöffnet werden können.

Das hatte sich in den vergangenen Wochen eigentlich nicht unbedingt angedeutet: Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der vergangenen Woche eine aktualisierte Fassung der Corona-Schutzverordnung veröffentlicht. Darin enthalten sind unter anderem auch schrittweise Lockerungen für den Amateursport. Die Stadt Lünen hat diesbezüglich nun über ihr Vorgehen entschieden.

Mindestens fünf Meter Abstand müssen eingehalten werden

Es könnte ein erster kleiner Lichtblick sein, auch wenn die stagnierenden Corona-Fallzahlen keine Entwarnung zulassen. Seit Montag (22.2.) ist Training unter freiem Himmel, auch unter Anleitung, wieder erlaubt. Allerdings müssen dabei bestimmte Regeln eingehalten werden: So darf ausschließlich alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes trainiert werden.

Außerdem muss stets ein Mindestabstand von fünf Metern eingehalten werden. Rein theoretisch haben diese Änderungen allerdings weitreichende Folgen, denn beispielsweise sowohl Fußballer als auch Leichtathleten könnten bei Einhaltung dieser Vorgaben zumindest stückweise wieder mit dem Training beginnen.

In Lünen werden die Sportler vorerst allerdings weiterhin auf das Betreten der städtischen Sportanlagen verzichten müssen. „Wir werden die Sportanlagen nicht sofort öffnen“, betont der Pressesprecher der Stadt Benedikt Spangardt. In Bezug auf die praktische Umsetzung einer solchen Öffnung seien noch einige Unklarheiten vorhanden.

Einige Fragen sind noch ungeklärt

Aus diesem Grund prüfe man derzeit noch das genaue Vorgehen. „Wir hoffen, dass wir zeitnah eine Klärung herbeiführen können. Wichtig ist außerdem, dass wir uns mit den anderen Kommunen im Kreis abstimmen“, so Spangardt. Zudem stehe man bereits mit den Sportvereinen in Kontakt.

Das habe laut Spangardt vor allem zweierlei Gründe: „Zum einen wollen wir sie natürlich über den aktuellen Sachstand informieren und zum anderen fragen wir ab, inwieweit die Vereine die Öffnungsmöglichkeit überhaupt nutzen möchten.“

Ob die Sportler in Lünen also tatsächlich im Rahmen der geltenden Hygieneregeln bald wieder auf die Anlagen können, ist demzufolge momentan noch unklar. Einige der vorrangigen Fragen, die es in diesem Zusammenhang zu klären gilt, sind die nach den möglichen Kontrollen.

Unabhängig davon ist der Schulsport seit vergangenem Dienstag wieder gestattet. Das teilte David Littmann aus der Sportverwaltung der Stadt Lünen auf Nachfrage mit. Allerdings müssten die Schulen im Vorfeld eine geplante Nutzung der Sportanlagen anmelden.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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