Radsport

Mehr als 400 Kilometer auf dem Rad: RSV Lippe fährt an einem Tag bis nach Holland und zurück

Während bei der Tour de France die entscheidenden Tage beginnen, hat der RSV Lippe seine ganz eigene Etappe absolviert. Innerhalb eines Tages brachten die Lüner mehr als 400 Kilometer hinter sich.
Die Radsportler des RSV Lippe starteten ihre Tour in den frühen Morgenstunden.
Die Radsportler des RSV Lippe starteten ihre Tour in den frühen Morgenstunden. © RSV

Beim wohl anspruchsvollsten Radrennen der Welt, der Tour de France, stehen in den kommenden Tagen die entscheidenden Etappen auf dem Programm. Zeitgleich haben auch zehn Radsportler des RSV Lippe eine besondere Tour unternommen. Für die Lüner ging es über mehr als 400 Kilometer bis in die Niederlande – und auch wieder zurück.

Bei perfektem Rennradwetter machten sich am vergangenen Samstag um 4 Uhr morgens eine Gruppe von zehn Fahrerinnen und Fahrern des Radsportvereins Lippe 23 Lünen auf den Weg von Lünen nach Utrecht. Die außergewöhnliche Marke von 400 Kilometern sollte fallen. Am Ende wurden es insgesamt sogar 425, die die Radrennfahrer hinter sich brachten.

Markus Götte sorgt beim RSV Lippe für die Verpflegung

Start der anspruchsvollen Fahrt war am Cappenberger See, von wo aus es in Richtung Datteln und Recklinghausen ging. Nachdem die Strecke zunächst eher städtisch geprägt war, wurde es weiter westlich in Richtung Wesel ländlich und ruhiger.

Für mehrere Verpflegungsstopps sorgte Vorstandsmitglied Markus Götte, der sich als Begleitperson zur Verfügung stellte. Nach einigen Brötchen und stärkenden Bio-Riegeln ging es zur holländischen Grenze bei Emmerich. Für den Rückweg wählte die Gruppe weiter nördlich eine Route in Richtung Amersfoort, durch den NationalPark DeHowe Velowe, entlang der Heubach Niederungen bis nach Dülmen, um dann nach Süden über Lüdinghausen die Heimat anzusteuern.

„Es war eine Grenzerfahrung, die auch durch das super Miteinander in der Gruppe zu einem unvergesslichen Ereignis wurde“, so Organisator Tim Grunenberg. Auf den letzten Kilometern wurden die Beine mit jeder Kurbelumdrehung zwar müder, das Ziel und die hinter sich liegende Strecke hielten die Motivation jedoch stetig hoch.

„Durch die wechselnde Führungsarbeit war die Belastung auf alle Schultern verteilt“, betonte Teilnehmerin Carmen Freytag. „Ein großer Dank gilt Tim und Markus, die sich super um die Logistik und Verpflegung gekümmert haben“, fügte Patrick Janda, Zeugwart des RSV, hinzu. Eine Wiederholung soll es im nächsten Jahr im Rahmen einer Jubiläumsfahrt von Lünen zur Partnerstadt Zwolle bereits geben.

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