Steven Koch war mit dem Auftritt seines Teams überhaupt nicht einverstanden. © Timo Janisch
Fußball

Nach zwei guten Leistungen: Westfalia Wethmar erlebt herben Rückschlag in der Vorbereitung

Bisher kassierte Westfalia Wethmar in der Vorbereitung nicht einmal einen Gegentreffer, aber das änderte sich gegen die Zweite der Hammer Spielvereinigung.

Eigentlich konnte Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar bisher mit den eigenen Leistungen während der Sommer-Vorbereitung sehr zufrieden sein. Einem 3:0 über GS Cappenberg folgte ein 0:0 gegen den ambitionierten FC Nordkirchen. Das Spiel gegen die zweite Mannschaft der Hammer Spielvereinigung war nun aber doch ein herber Rückschlag.

Dabei klingt ein 0:1 gegen einen Bezirksliga-Kontrahenten dann eigentlich gar nicht so tragisch. „Heute haben wir ganz klar gesehen, dass wir noch lange nicht da sind, wo wir eigentlich sein wollen und vor uns noch ganz viel Arbeit liegt“, kritisierte WW-Trainer Steven Koch trotz des knappen Endstands deutlich.

„Klar, Hamm hat das ganz gut gemacht, aber wir waren in jeder Situation einen Schritt später als der Gegner. Gerade unser Umschaltspiel war eine echte Katastrophe. Das werden wir nun gemeinsam in der Trainingswoche in Angriff nehmen“, so Koch, der trotzdem auch weiß, dass die ersten beiden Testspiele des Sommers dafür vollkommen in Ordnung waren.

Das Tor des Tages fiel für die Hammer am Sonntagnachmittag bereits in der 23. Minute durch Sefa Ayaz. „Eigentlich war das Ding exemplarisch für dieses Spiel. Wir waren überhaupt nicht intensiv am Mann und haben ihren Stürmern bestimmt sieben Meter Platz gegeben. Das darf dir auf Bezirksliga-Niveau einfach nicht passieren“, erinnerte sich der Coach. Etwas Positives gab es dennoch: Mit Jason Jäger bekam ein A-Jugendlicher seine erste Chance, sich bei den Senioren zu beweisen.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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