LSV-Trainer Axel Schmeing kann auf zwei weitere Neuzugänge bauen. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Neuzugänge aus Amerika und Australien: Lüner SV schlägt noch einmal zu

Der Lüner SV hat sich noch einmal verstärkt und geht dabei einen ganz besonderen Weg: Ab sofort werden zwei Spieler für den LSV auflaufen, die zuletzt in Amerika und Australien für Furore sorgten.

Schaut man unter anderem nach Dortmund, dann sind Neuzugänge, die zuletzt im Ausland aktiv waren, auch im Amateurfußball längst keine Seltenheit mehr. Vor allem der TuS Bövinghausen präsentierte in der Vergangenheit immer wieder derartige Transfers. Nun hat auch der Lüner SV noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei Spieler verpflichtet, die neuerdings in Deutschland Fuß fassen wollen.

Dass die personelle Situation beim Lüner SV in den vergangenen Wochen äußerst angespannt war, ist hinlänglich bekannt. Doch genau aus diesem Grund hielten die Verantwortlichen um Trainer Axel Schmeing und den Sportlichen Leiter Marcel Piaszyk auch nach dem Saisonstart in Sachen Transfers noch Augen und Ohren offen – mit Erfolg.

Neuzugänge konnten in den Probetrainings überzeugen

„Über einen Bekannten ist der Kontakt zu den Spielern entstanden. Sie haben jetzt zuletzt schon bei uns mittrainiert und sind am Donnerstag im Spiel gegen den SC Neheim dann auch erstmals zum Einsatz gekommen“, erklärt LSV-Trainer Schmeing.

Bei den Neuzugängen handelt es sich um Alfredo Rivera und Manase Abandelwa. Während Rivera zuletzt in Amerika spielte, war der 21-jährige Abandelwa bis vor wenigen Monaten in Australien aktiv. „Beide sind über einen Vermittler nach Deutschland gekommen und wollen jetzt versuchen, hier fußballerisch erfolgreich zu sein“, so Schmeing. In den zurückliegenden Einheiten hätten Rivera und Abandelwa ihre Qualitäten zeigen können, weshalb sich der LSV zu einer Verpflichtung entschied.

Dabei soll Rivera vor allem in der Defensive zum Einsatz kommen. Laut Schmeing überzeuge der 25-Jährige mit seiner Beidfüßigkeit und bringe insgesamt sehr gute Anlagen mit. Abandelwa werde den LSV derweil auf den Flügeln verstärken. „Er hat gegen Neheim jetzt eher auf den offensiven Außen gespielt, ich würde ihn aber auch gerne in der Defensive einsetzen. Wir müssen jetzt schauen, wie sich das weiterentwickelt“, erklärt der LSV-Coach.

Wann die beiden Neuzugänge allerdings erstmals in einem Pflichtspiel das LSV-Trikot tragen können, ist derzeit noch nicht absehbar. Klar sei hingegen, dass das Engagement von Rivera und Abandelwa aktuell erst einmal nur bis zur Winterpause ausgelegt sei. „Ob die Zusammenarbeit danach weitergeht, wird sich zeigen“, so Schmeing.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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