Sarah Bauer steuerte sieben Tore zum Sieg des VfL Brambauer bei. © Günther Goldstein
Handball-Oberliga

Nur acht Gegentore zur Halbzeit: Starke Defensive als Erfolgsgarant für den VfL Brambauer

Nach ausgeglichenem ersten Drittel lassen die Damen des VfL Brambauer der SG Ruhrtal Witten keine Chance mehr. Das Team von Trainer André Schwedler bleibt sogar mehr als zwölf Minuten ohne Gegentor.

Es war ein gelungener Abend für den VFL Brambauer: In der Handball-Oberliga besiegen die Damen des VfL die SG Ruhrtal Witten völlig verdient aufgrund einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung.

Oberliga 2

VfL Brambauer – SG Ruhrtal Witten 30:20 (15:8)

Nach 21 gespielten Minuten stand es in der Sporthalle Brambauer 8:8. Dann allerdings rissen die Spielerinnen von Trainer André Schwedler das Spiel komplett an sich und dominierten ihre Gegnerinnen nahezu nach Belieben.

„Meine Mädels haben in Summe das umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten“, sagte ein glücklicher Trainer nach dem Spiel. „Unsere Abwehr hat gut gearbeitet und wir konnten uns auf eine bärenstarke Torhüterin verlassen“, so Schwedler.

VfL Brambauer mit einem Wahnsinns-Lauf

In der Tat folgte ab der 21. Minute ein Wahnsinns-Lauf der VfL-Damen. Sie setzten sich bis zur Halbzeit auf 15:8 ab und ließen ihren Gegnerinnen auch nach der Pause keine Chance. „Wir haben nach der Halbzeit genau da weitergemacht, wo wir aufgehört haben“, so Schwedler.

Nach den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit stand es bereits 22:9. „Da wussten wir eigentlich schon, dass wir das Spiel nicht mehr aus der Hand geben werden. Und so ist es dann ja auch gekommen“, freut sich der VfL-Coach.

Nach der Brambauer Druckphase, in der die Damen unter anderem halbzeitübergreifend ganze zwölf Minuten lang kein Gegentor kassierten, fanden die Gäste aus Witten keinen Zugriff mehr ins Spiel.

André Schwedler: „So kann es weitergehen“

Auch wenn der letzte Treffer der Heimmannschaft bereits zehn Minuten vor dem Ende der Partie fiel, kamen die Gäste aus Witten nicht mehr in Schlagdistanz. So stand am Ende der verdiente Zehn-Tore-Sieg des VfL auf der Anzeigetafel.

„Das waren ganz wichtige zwei Punkte heute. Man kann unsere Torhüterin, die unter anderem sechs Siebenmeter gehalten hat, noch einmal besonders loben. Unterm Strich war es aber eine super Mannschaftsleistung“, so ein überaus zufriedener Trainer. André Schwedler findet: „So kann es weitergehen!“

VfL: Fleckstein (3), Wegemann (4), Holz, Titz (1), Wagner, Kost (10), Jaschewski, Bauer (7), Püntmann (4), Brannekämper (1), Gamradt

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