Robin Rosowski (l.) wechselte 2018 von Brackel 06 zum Holzwickeder SC. © Neumann
Fußball

Rosowski reagiert auf Gerüchte um LSV-Wechsel und äußert sich zu eigener Zukunft

Zuletzt kam das Gerücht auf, dass sich der Lüner SV erneut beim Holzwickeder SC bedienen könnte und Robin Rosowski in die Westfalenliga holt. Jetzt hat sich der 25-Jährige zu den Diskussionen geäußert.

Wer geht, wer kommt, wer bleibt? Sowohl beim Lüner SV als auch beim Holzwickeder SC sind die Personaldebatten das bestimmende Thema der vergangenen Tage und Wochen. Jüngst im Mittelpunkt: HSC-Spieler Robin Rosowski, der laut einem Medienbericht unmittelbar vor einem Wechsel zum Lüner SV stehen soll. Nun hat sich der Mittelfeldmann selber zu Wort gemeldet.

Lange nicht mehr mit dem HSC gesprochen

Zwei Partien hat Robin Rosowski in der kürzlich annullierten Spielzeit für den Holzwickeder SC absolviert, ehe es den 25-Jährigen im Herbst vergangenen Jahres aus beruflichen Gründen ins Ausland zog. Seit Ende Februar ist Rosowski, der 2018 vom SV Brackel 06 zum Holzwickeder SC wechselte, wieder in Deutschland und hat sich seither Gedanken um die eigene sportliche Zukunft gemacht. In dieser spielte zuletzt auch der Lüner SV eine durchaus gewichtige Rolle.

„Ich habe mittlerweile schon lange nicht mehr mit dem HSC gesprochen, deshalb bin ich sehr überrascht, wo denn überhaupt die Meldung herkommt, dass ich angeblich nach Lünen wechsle. Da steht nämlich noch gar nichts fest“, betont Rosowski.

Im September soll es wieder ins Ausland gehen

Zwar habe er sowohl privat als auch durch den baldigen LSV-Co-Trainer Karim Bouasker, mit dem Rosowski vor einigen Jahren noch gemeinsam auf dem Platz stand, durchaus Verbindungen nach Lünen, allerdings wolle er zunächst einmal das Gespräch mit dem Holzwickeder SC suchen. Es gibt jedoch einen Punkt, der bei der Planung mitentscheidend sein dürfte:

„Ich habe geplant, dass ich im September noch einmal zum Studieren ins Ausland gehe und von daher ist es ohnehin ungewiss, wie es mit dem Fußball weitergeht. Trotzdem könnte ich mir grundsätzlich auch eine Veränderung vorstellen“, so der 25-Jährige.

Insbesondere der Umstand, dass sich seit mehreren Wochen niemand von Seiten des Oberligisten bei ihm gemeldet habe, habe ihn zum Nachdenken gebracht. „Dadurch, dass ich im September nach Sevilla gehen werde, könnte ich nur die Vorbereitung und vielleicht den Saisonstart mitmachen. Für mich gibt es daher aktuell auch keinen Zeitdruck. Ich bin mir derzeit einfach selber noch unsicher und deshalb ist die Meldung, dass ein Transfer zum LSV fix ist, auf jeden Fall nicht richtig.“

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Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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