Maurice Althoff hat bei der Kaderzusammenstellung des TuS Niederaden eine entscheidende Rolle gespielt. © Goldstein
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Strippenzieher im Hintergrund: Maurice Althoff mit großem Einfluss auf Kaderplanung

Der TuS Niederaden hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Neuzugänge vorgestellt. TuS-Akteur Maurice Althoff wurde dabei immer wieder als treibende Kraft im Hintergrund genannt. Das hat seine Gründe.

„Nervig“ – Das ist ein Adjektiv, mit dem wohl niemand gerne beschrieben wird. Doch die Neuzugänge von B-Ligist TuS Niederaden nutzten dieses kleine Wörtchen besonders gerne, um ihren neuen Teamkollegen Maurice Althoff zu beschreiben. Der gab nämlich alles, um seine Freunde von einem Wechsel nach Niederaden zu überzeugen.

Niederaden als der absolute Heimatverein

Für Lukas Goetz spielte Althoffs Hartnäckigkeit bei seiner Entscheidung vom SV Preußen zum TuS Niederaden zu gehen eine Rolle. Und Manuel Linz nannte den „penetrant nervenden“ Althoff sogar als Hauptgrund für seinen Wechsel vom BV Brambauer II zu den Mannen von der Kreisstraße.

Für den Offensivspezialisten Althoff, der in ganz Lünen für seine fußballerischen Fähigkeiten bekannt ist, ist der TuS Niederaden etwas ganz besonderes „Niederaden ist mein Heimatverein. Viele hier in der Mannschaft sind gemeinsam groß geworden. Die Kameradschaft, die treuen Zuschauer und die Leute, die den Verein ehrenamtlich unterstützen – Das macht Niederaden aus.“

Und dementsprechend engagiert ist Althoff auch, wenn es um den Gewinn neuer Mitspieler geht. Gerade in den Kreisligen ist es nichts Ungewöhnliches, dass Spieler ihre Freunde aktiv anwerben, um sie von ihrem jeweiligen Verein zu überzeugen. So sieht es auch der 28-jährige: „Ich denke, sowas ist ganz normal in der Kreisliga. Gerade, wenn Vereinen – wie auch uns – nicht so viele Mittel zur Verfügung stehen, um potentielle Neuzugänge zu locken“.

Das Gemeinschaftsgefühl als Vorzug des TuS

Doch ungewöhnlich ist es schon, dass mehrere Spieler unabhängig voneinander Althoff als einen der Hauptgründe für einen Wechsel aufzählen. Bei Leuten wie Lukas Goetz, der in den Senioren noch nie in Niederaden spielte, sei es allerdings schwieriger, den Leuten den Ascheplatz im Winter und die nicht unbedingt attraktive B-Liga schmackhaft zu machen.

Doch wer die Vorzüge wie etwa das Gemeinschaftsgefühl nicht sofort erkenne, dem würden diese mehrmals pro Woche ausführlich von Maurice Althoff bei WhatsApp erklärt. So hat der Angreifer auch einen großen Anteil an der zweifelsohne schlagfertigen Truppe, die sich im Sommer auf dem Niederadener Naturrasen zusammenfinden wird.

Er hat auch mit seiner Mannschaft ein klares Ziel: „Wir haben uns in allen Mannschaftsteilen verstärkt und wir werden oben angreifen. Auch wenn wir ziemlich breit aufgestellt sind, bin ich überzeugt, dass im Laufe der Saison jeder gebraucht wird.“

Persönlich steht für ihn aber die Gesundheit im Vordergrund: „Die, die mich kennen wissen, dass Ich immer nur zwei Spiele vom nächsten Kreuzbandriss entfernt bin. Aber ich werde mich auf die neue Saison so gut vorbereiten, dass auch ich meinen Anteil zu einer hoffentlich erfolgreichen Saison beitragen kann.“

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