Nico Berghorst war nach seiner Verletzung bis zum Spielabbruch an insgesamt vier Toren beteiligt. © Günther Goldstein
Fußball

Testspiel abgebrochen: Lüner SV muss schon nach einer Halbzeit die Heimreise antreten

Mit 4:0 führte der Lüner SV am Donnerstag im Testspiel beim SC Neheim, ehe die Partie abgebrochen werden musste. Vor allem Nico Berghorst konnte nach seiner Verletzung trotz des Abbruchs überzeugen.

So hatte sich der Lüner SV das Testspiel beim SC Neheim am Donnerstag sicherlich nicht vorgestellt: Zwar zeigte der LSV eine starke Leistung, führte nach 43. Minuten bereits mit 4:0, doch ein vorzeitiger Abbruch der Partie war sicherlich nicht eingeplant.

Inmitten der neuen Spielzeit stand der Lüner SV am Donnerstag noch einmal für ein Testspiel auf dem Rasen. Aufgrund positiver Corona-Fälle musste der SC Neheim zuletzt auf sein Westfalenliga-Spiel verzichten, strebte einige Tage später aber ein Testspiel an. Für den LSV eine gute Gelegenheit, um weitere Spielpraxis zu sammeln. „Das hat gut gepasst und die Partie kam letztlich wie gerufen“, erklärte LSV-Trainer Axel Schmeing das Zustandekommen.

Nico Berghorst schnürt seinen Dreierpack

Zwar fehlten aufgrund der angeordneten Quarantäne einige SC-Spieler, der LSV wusste diese Ausfälle allerdings gut zu nutzen. Vor allem über die Flügel erspielten sich die Rot-Weißen Chancen, kamen so auch zur 1:0-Führung. Nico Berghorst, der nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder auf den Platz zurückkehrte, verwertete eine Flanke von der linken Seite (5. Minute).

Mit seinem zweiten Treffer in der zehnten Minute stellte der Neuzugang vom Holzwickeder SC kurz darauf sogar auf 2:0 und legte wenig später das 3:0 durch Luca Frenzel auf (20.). In der 43. Minute schnürte Berghorst dann sogar noch seinen Dreierpack per Strafstoß und brachten den LSV mit 4:0 in Front. „Wir haben den SC vor allem über die Außen vor Probleme gestellt und die Tore gut herauskombiniert“, so Schmeing.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte sich der sportliche Aspekt auf dem Platz allerdings erledigt, denn ein aufziehendes Gewitter zwang den Schiedsrichter, die Beteiligten vorzeitig in die Kabine zu schicken. „Wir haben das Spiel dann 30 Minuten unterbrochen, es nach der Pause noch einmal kurz probiert, aber dann hat der Schiedsrichter doch entschieden, die Partie gänzlich abzubrechen“, erklärte der LSV-Trainer.

Spvgg. Erkenschwick gastiert beim Lüner SV

Somit musste der Lüner SV schon nach knapp 45 Minuten bereits wieder den Heimweg antreten und konnte frühzeitig den Blick in Richtung Sonntag richten. Dann gastiert die Spvgg. Erkenschwick im Schwansbell (15 Uhr). Ein Spiel, bei dem der LSV auf einen Gegner trifft, der trotz hoher Ambitionen noch ohne Punkte dasteht.

„Erkenschwick sehe ich dennoch als ein Team für die Top Fünf. Wir sind aktuell nicht in der Lage, zu sagen, dass wir so ein Spiel auf jeden Fall gewinnen. Aber dennoch steht Erkenschwick natürlich auch mit dem Rücken zur Wand“, so Schmeing. Bleibt abzuwarten, welche der beiden Mannschaften am Sonntag möglicherweise den ersten Saisonsieg feiern kann.

Über den Autor
Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
Zur Autorenseite
Avatar

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.