Olympische Spiele

Traum vom Olympia-Finale im Einer geplatzt – doch die Medaillen-Hoffnung für Jule Hake bleibt

Für Jule Hake standen bei den Olympischen Spielen in der Nacht zu Donnerstag die entscheidenden Einzel-Wettkämpfe an. Trotz des Ausscheidens bleibt für die 21-Jährige aber kaum Zeit zur Erholung.
Für Jule Hake wäre die Teilnahme am A-Finale ein großer Erfolg gewesen. © picture alliance/dpa

Es wäre für Kanutin Jule Hake vom KSC Lünen einer der größten Erfolge ihrer noch jungen Karriere gewesen. Doch der Traum von der Teilnahme am A-Finale im Kajak-Einer ging für die gebürtige Olfenerin bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht in Erfüllung.

Tags zuvor hatten sich sowohl Hake als auch die zweite Deutsche Sabrina Hering-Pradler für das Halbfinale über 500 Meter im Kajak-Einer qualifiziert. Im dritten von vier Halbfinals gingen die beiden deutschen Athletinnen dann auch noch gemeinsam an den Start. Es galt, einen der ersten beiden Plätze zu belegen, um sich für das A-Finale und damit den Kampf um die Medaillen zu qualifizieren.

Lisa Carrington holt die Gold-Medaille

Schon in den Tagen vor dem Wettkampf hatte Jule Hake immer wieder betont, dass eine Teilnahme am A-Finale einer ihrer größten Erfolge wäre. Doch die Konkurrenz erwies sich als zu stark. In 1:54,341 Minuten landete die KSC-Athletin schlussendlich auf dem fünften Rang. Einen Platz vor ihr überquerte Hering-Pradler die Ziellinie (1:54,140 Minuten) – das Halbfinal-Aus für die beiden Deutschen.

Stattdessen zogen die Schwedin Linnea Stensils als Siegerin (1:51,902 Minuten) und Emma Aastrand Jorgensen (1:52,931 Minuten) aus Dänemark als Zweitplatzierte in das A-Finale ein.

Während Hering-Pradler aufgrund ihres vierten Platzes schließlich im B-Finale an den Start ging und dort als Zweite ins Ziel kam (1:53,919 Minuten), stand für Jule Hake zum Ende des Einzel-Wettkampfes das C-Finale auf dem Programm. In 1:55,638 Minuten sicherte sich die 21-Jährige dort ebenfalls den zweiten Platz.

Die Medaillen gingen im großen Finale an Jorgensen (Bronze), die Ungarin Tamara Csipes (Silber) und Lisa Carrington aus Neuseeland (Gold). Für Hake sind die Olympischen Spiele damit aber noch nicht beendet. Schon in der Nacht zu Freitag (3.37 Uhr MEZ) geht die Olfenerin im Kajak-Vierer über 500 Meter an den Start.

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