Frank Bidar, Trainer des BV Brambauer, hat im Tor demnächst vermutlich die Qual der Wahl. © Timo Janisch
Fußball-Bezirksliga

Trotz Operationen und langer Pause: Helmes will um Nummer-eins-Status kämpfen

Rückkehrer Hendrik Helmes komplettiert ab Sommer das Torwart-Trio beim BV Brambauer. Trotz zweier Operationen und einer dreijährigen Pause strebt der 23-Jährige einen Stammplatz an.

Angesichts erschwerter Bedingungen haben in den vergangenen Monaten viele Lüner Vereine auf dem Transfermarkt Ausschau nach Spielern gehalten, die über eine Vergangenheit in ihrem Klub verfügen. So auch der BV Brambauer, der in Rajko Milinkovic und Dennis Sturmat vor kurzem bereits zwei Rückkehrer in der Glückauf-Arena begrüßen durfte und in Hendrik Helmes nun den dritten Spieler mit Stallgeruch von einem Comeback überzeugen konnte.

Zwei schwere Verletzungen bei Hendrik Helmes

Helmes wird in Brambauer künftig mit Alexander Ruscher und Marcel Schaub um den Platz zwischen den Pfosten konkurrieren. Dabei war die Fußballerkarriere des 23-Jährigen vor drei Jahren schon beinahe beendet. „Ich habe mir damals den Meniskus gerissen und anschließend auch noch eine Absplitterung am Sprunggelenk zugezogen. Beide Male musste ich operiert werden und dann war an Fußballspielen erstmal nicht zu denken“, erklärt Helmes.

Der Schlussmann spielte bereits in der Jugend für den BV Brambauer, verbrachte allerdings auch einige Jahre im Nachwuchs des TSC Eintracht Dortmund und war im Seniorenbereich unter anderem auch für den VfB Waltrop aktiv. Jetzt aber die Rückkehr zum BVB, die allerdings nicht nur dem spielenden Co-Trainer Dennis Köse zu verdanken ist.

Hendrik Helmes ist mittlerweile endlich wieder schmerzfrei unterwegs.
Hendrik Helmes ist mittlerweile endlich wieder schmerzfrei unterwegs. © BV Brambauer © BV Brambauer

„Dennis hat mich irgendwann angesprochen und gefragt, ob ich nicht Bock hätte, wieder Fußball zu spielen. Dann hat er auch erwähnt, dass Rajko und Dennis zurückkehren und die beiden kenne ich noch aus gemeinsamen Zeiten. Das hat die Entscheidung natürlich noch einfacher gemacht“, so der 23-Jährige.

Neuzugang des BV Brambauer ist mittlerweile schmerzfrei

Letztlich hätten vor allem auch die Einschränkungen der Pandemie dazu geführt, dass die Lust am Fußball bei Helmes wieder größer geworden sei: „Nach den Operationen hatte ich lange noch mit Schmerzen zu kämpfen. Jetzt bin ich aber wirklich wieder schmerzfrei und habe gemerkt, dass einem die Bewegung doch einfach irgendwie fehlt.“ Da kam der Köse-Anruf augenscheinlich gerade zur rechten Zeit.

Trotz des großen Potenzials, dass ihm auch sein baldiger Co-Trainer Dennis Köse unlängst bescheinigte, hat der Torhüter vor allem ein Ziel: „Ich möchte erst einmal verletzungsfrei bleiben und werde deshalb auch schon frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen“, so Helmes, der allerdings auch betont: „Auf lange Sicht möchte ich natürlich schon um den Stammplatz im Tor kämpfen.“

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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