Die Oberliga-Damen des Lüner SV wollen den zweiten Saisonsieg einfahren. © Günther Goldstein
Handball

VfL Brambauer feiert Oberliga-Comeback, Lüner SV will Auftaktsieg bestätigen

Nach 25 Jahren kehren die Handballerinnen des VfL Brambauer in die Oberliga zurück und absolvieren am Sonntag ihr erstes Pflichtspiel. Der Lüner SV will derweil den guten Saisonstart vergolden.

Die Oberliga-Handballerinnen des VfL Brambauer greifen am Wochenende erstmals in die neue Spielzeit ein. Die Damen des Lüner SV sind unterdessen schon zum zweiten Mal gefordert, ebenso wie die eigenen Bezirksliga-Herren. Wir geben den Überblick:

Frauen-Oberliga

Sonntag, 12. September: VfL Brambauer – SG TuRa Halden-Herbeck (Anpfiff: 17 Uhr)

Dass es endlich wieder losgeht, sorgt bei allen Beteiligten des VfL Brambauer für viel Freude und zugleich auch leichte Aufregung. Der VfL, der zuletzt am grünen Tisch in die Oberliga aufstieg und seit gut einem Jahr kein Pflichtspiel mehr absolvierte, hofft gegen die SG TuRa Halden-Herbeck auf seine ersten Oberliga-Punkte.

Trainer Andre Schwedler und die Damen des VfL Brambauer starten am Sonntag in die neue Spielzeit.
Trainer Andre Schwedler und die Damen des VfL Brambauer starten am Sonntag in die neue Spielzeit. © Goldstein © Goldstein

Dafür arbeiteten die Damen von Trainer Andre Schwedler in den letzten Wochen intensiv, auch wenn nicht immer alles perfekt lief. „Die Vorbereitung war in Summe okay. Hier und da war sie etwas holprig aufgrund von Urlaub, Schichtdienst oder kleineren Verletzungen“, sagt Schwedler und legt nach: „Damit muss man aber umgehen. Wir freuen uns jetzt, dass es endlich losgeht.“

Der Gegner ist für Brambauer kein Unbekannter: Aus den letzten Verbandsliga-Jahren kennen sich beide Mannschaften bestens. Halden-Herbeck zeichnet sich durch einen guten Rückhalt im Tor, sowie durch einen spiel- und wurfstarken Rückraum aus. Auch wenn die Hagenerinnen sich zuletzt deutlich beim Top-Favoriten SV Teutonia Riemke geschlagen geben mussten (17:32), „dürfen wir uns auf keinem Fall von dem Ergebnis blenden lassen“, so Schwedler.

Der VfL-Coach sieht sein Team als Underdog der Liga. „Wir gehen demnach entsprechend demütig, aber auch ehrgeizig an die Sache heran.“ Personell fehlt Torfrau Swantje Wulff (Mutterschutz) sowie Neuzugang Melina Westhoff, die sich in der Vorbereitung das Kreuzband riss. Ansonsten kann Schwedler auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Im Rahmen des ersten Saisonspiels werden auch zugleich drei Verabschiedungen vorgenommen: Sarah Umbescheidt, Sanja Lasshof und Tatjana Sahage werden von der Mannschaft vor heimischem Publikum verabschiedet.

Sonntag, 12. September: ETSV Witten – Lüner SV (Anpfiff: 16 Uhr)

Nach einem geglückten Saisonauftakt wollen die Oberliga-Handballerinnen des Lüner SV nun auswärts nachlegen. Für den LSV war der 22:19-Sieg zuletzt über TVE Netphen enorm wichtig und hat jede Menge Selbstvertrauen gegeben. Sich darauf ausruhen, will der LSV aber längst nicht. Der Blick richtet sich bereits seit Beginn der Woche auf den nächsten Gegner ETSV Witten, der mit der Partie gegen Lünen das erste Pflichtspiel in der Oberliga-Saison 2021/22 bestreitet.

„Den Gegner einzuschätzen, ist schwierig. Aber die Erfahrung und die Neuzugänge der letzten Jahre machen das Team sicherlich zum Favoriten“, sagt LSV-Coach Marcel Mai. Die eine oder andere Spielerin kennen die Rot-Weißen bereits. Dennoch will Lünen den Fokus auf sich und seine Spielweise legen.

„Wir sind gut drauf, das zählt“, so Mai, der sich unter der Woche aber durchaus eine etwas bessere Trainingssituation gewünscht hätte. Aus unterschiedlichen Gründen konnte der LSV nicht vollzählig sein. Mit Blick auf die personelle Situation sieht es ähnlich aus wie zuletzt. Torfrau Romina Schink befindet sich noch in den Flitterwochen. Fraglich ist der Einsatz von Julia Krause, die zuletzt noch im Urlaub weilte. Hinzu kommen einige Spielerinnen, die zuletzt aufgrund einer Erkältung angeschlagen waren.

„Ich wünsche mir die gleiche Stimmung und den gleichen Einsatz wie letzte Woche“, hofft Mai, um dann möglicherweise mit einer starken Leistung die nächsten beiden wichtigen Punkte einfahren zu können.

Herren-Bezirksliga

Samstag, 11. September: TV Arnsberg – Lüner SV (Anpfiff: 19.30 Uhr)

Für den Lüner SV steht bereits am Samstag das zweite Saisonspiel auf dem Programm. Nach dem überraschenden Auftaktsieg vom vergangenen Wochenende kann der LSV laut Trainer Andreas Schlösser, der das Team gemeinsam mit Falk Seeger betreut, „vollkommen befreit“ in die Partie in Arnsberg gehen.

Dabei hätte der LSV das Spiel aufgrund personeller Probleme im Vorfeld gerne verlegt. „Uns fehlen einige Spieler, aber Arnsberg wollte nicht verlegen. Wir nehmen das jetzt so hin und bekommen Verstärkung aus der zweiten Mannschaft, sodass wir wenigstens zwei Spieler auf der Bank haben“, erklärt Schlösser.

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