Die Oberliga-Damen des VfL Brambauer um Verena Fleckstein (r.) und Wiebke Gamradt wollen sich in der oberen Tabellenhälfte weiter festsetzen. © Günther Goldstein
Handball-Oberliga

VfL Brambauer will starke Hinrunde vergolden, LSV-Damen hoffen auf Überraschung

Für die Oberliga-Damen des VfL Brambauer steht am Samstag bereits das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Indes wartet auf den Lüner SV in heimischer Halle eine äußerst schwere Aufgabe.

Nach dem deutlichen Sieg gegen die SG Ruhrtal-Witten steht für Frauenhandball-Oberligist VfL Brambauer das nächste wichtige Spiel bevor, das zugleich auch die letzte Hinrunden-Partie ist. Am Samstag gastiert der VfL um 18 Uhr bei der HSG Schwerte-Westhofen (Appelhof 1a, Schwerte) und hofft dabei auf zwei weitere Punkte, die mit Blick auf die Tabelle wichtig wären.

Oberliga 2

HSG Schwerte-Westhofen – VfL Brambauer (Anwurf: Sa, 18 Uhr)

Die VfL-Frauen haben die Chance, mit einem Sieg in Schwerte auf den zweiten Platz der Oberliga 2 zu klettern. Es ist das letzte Spiel der Hinrunde, die der VfL Brambauer dann insgesamt sehr gut abgeschlossen hätte. Doch davon will Trainer Andre Schwedler noch nichts wissen. Er fokussiert sich zunächst auf die Aufgabe in Schwerte. Die HSG liegt derzeit auf Augenhöhe, Brambauer weist nur einen Punkt mehr auf.

„Wir kennen Schwerte aus den vielen Verbandsliga-Jahren. Wir wissen um IHRE Stärken“, so Schwedler. Diese seien vor allem im Rückraum zu finden. „Für uns heißt es, in der Abwehr Vollgas zu geben. Ich erwarte eine kompakte Defensive, in der wir uns Ballgewinne holen und mit Tempo nach vorne spielen“, so Schwedler.

Brambauer will den Fokus auch in Schwerte auf das eigene Spiel legen. Es gilt dabei, die Auslösehandlungen im Angriff sauber durchzuspielen und letztlich sicher im Torabschluss zu sein. „Wenn uns das gelingt, dann bin ich mir sicher, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können“, so Schwedler.

Mit Blick auf die Personalsituation sieht es besser aus als zuletzt. Einige Spielerinnen sind allerdings noch erkältet. Schwedler hofft, dass sie am Samstagabend einsatzbereit sind.

Oberliga 2

Lüner SV – SV Teutonia Riemke (Anwurf: So, 15.30 Uhr)

Die LSV-Frauen gehen als Außenseiter in die Partie gegen den SV Teutonia Riemke am Sonntag. Auch wenn die Gäste in den letzten Wochen einige Punkte liegen ließen, zählt die Mannschaft zu den Top-Teams der Liga. Die eigene Situation mit 2:10-Punkten sieht dabei nicht gerade rosig aus. Ein Grund mehr, den Negativtrend zu stoppen. „Wir müssen einfach wieder die Köpfe freibekommen und Spaß am Handball haben. Dann kommt alles von ganz allein“, macht LSV-Coach Marcel Mai Mut.

Auf dem Parkett heißt das gegen Riemke ganz konkret, vor allem in der Rückwärtsbewegung hellwach zu sein. Riemkes Stärken liegen im Tempospiel, das mit einer guten Rückwärtsbewegung unterbrochen werden soll. Zudem will Lünen im Angriff möglichst wenig Fehler machen, um Riemke nicht zu einfachen Gegenstößen einzuladen.

„Natürlich haben wir uns auf Riemke gut vorbereitet. Aber wir müssen den Fokus auf uns richten. Wir müssen uns auf uns konzentrieren, mehr Sicherheit ins Spiel bekommen und all das was uns auszeichnet umsetzen“, fordert Mai, der zugleich aber den Druck nehmen will: „Wir haben nichts zu verlieren. Riemke ist klarer Favorit.“ Personell wird Torfrau Romina Schink fehlen. Auch Miriam Hins (krank) ist nicht einsatzbereit.

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