Porträts von Bergleuten, wie das hier von Veli Sargin an der Jägerstraße 69b, erinnern an Menschen und die Geschichte des Stadtteils Lünen-Süd.
Porträts von Bergleuten, wie das hier von Veli Sargin an der Jägerstraße 69b, erinnern an Menschen und die Geschichte des Stadtteils Lünen-Süd. © Goldstein
Begegnungen über Tage

Bergbauerinnerungen an Fassaden: Kunstprojekt in Lünen-Süd fällt auf

Wer durch Lünen-Süd geht, sieht Fassaden mit großflächigen Bergbaumotiven. Die Bilder erinnern an die Geschichte und Bergleute des Ortsteils. Im Frühjahr kommt noch ein weiteres Graffiti dazu.

Zum Hingucker im Ortsteil ist das Kunstprojekt „Begegnungen über Tage“ geworden. Rund um die Jägerstraße und angrenzend an Bebel- und Alsenstraße erinnern Bergbaumotive daran, was den Stadtteil einst ausmachte. Obwohl es in Lünen-Süd keine eigene Zeche gab und die Bergleute Arbeit auf Preußen I (Gahmen), Preußen II (Horstmar) und Gneisenau (Derne) fanden, ist der Ortsteil durch den Bergbau entstanden. 1898 baute die Harpener Bergbau AG die ersten Zechenhäuser an der Ziethenstraße. Die Kolonie gilt als Keimzelle des Stadtteils und steht heute unter Denkmalschutz.

So wirkt das Kunstprojekt „Begegnungen über Tage“ in Lünen-Süd

Von Bergmannskuh und Zechenbahn

Lüner Bergmann schrieb Fußballgeschichte

Nach dem Pütt ehrenamtlich aktiv

Über die Autorin
Lünen ist eine Stadt mit unterschiedlichen Facetten. Nah dran zu sein an den lokalen Themen, ist eine spannende Aufgabe. Obwohl ich schon lange in Lünen arbeite, gibt es immer noch viel zu entdecken.
Zur Autorenseite

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.