Brambauer – hier ein Blick von der Zechenstraße über den Ort – braucht neue Baugebiete. Gleich mehrere Varianten sind möglich.
Brambauer - hier ein Blick von der Zechenstraße über den Ort - braucht neue Baugebiete. Gleich mehrere Varianten sind möglich. © Goldstein
Stadtenwicklung

Neue Baugebiete in Brambauer sollen kommen – die Frage ist nur: Wo?

Brambauer braucht neue Baugebiete. Darin sind sich alle einig. Weniger Einigkeit herrscht hingegen bei der Frage, auf welchen Flächen in naher Zukunft neue Wohnungen entstehen sollen.

Der Stein des Anstoßes ist ziemlich genau ein Jahr alt: Die Zukunftswerkstatt „Brambauer 2030 e.V.“ stellte am 25. Februar 2020 bei der Verwaltung die Anfrage nach der Entwicklung eines „neuen, zusammenhängenden Baugebietes“ in Lünens größtem Ortsteil. Der Verein begründete den Vorstoß mit fehlenden Bauplätzen in Brambauer: „Viele Kinder der Ur-Brambaueraner sind nun in einem Alter, in dem sie eine Familie gegründet haben und nun auch ein Haus bauen wollen.“ Dies sei jedoch in Brambauer nicht möglich, weshalb die Familien gezwungen wären, ins Umland abzuwandern – für die privat initiierte Zukunftswerkstatt, die sich die Weiterentwicklung Brambauers auf die Fahnen geschrieben hat, ein besorgniserregendes Szenario – zumal auch bezahlbarer Wohnraum für Familien und Alleinstehende dringend benötigt werde.

Mehr als 800 neue Wohneinheiten bis 2030

SPD und GFL favorisieren unterschiedliche Flächen

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Über den Autor
Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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