An der Karlstraße in Lünen liegt unachtsam entsorgter Sperrmüll. Wie viel die Bürger in diesem Jahr umgerechnet für die Entsorgung illegaler Müllkippen zahlen müssen, steht noch nicht fest. Es kommt ganz auf den Müll an.
An der Karlstraße in Lünen liegt unachtsam entsorgter Sperrmüll. Wie viel die Bürger in diesem Jahr umgerechnet für die Entsorgung illegaler Müllkippen zahlen müssen, steht noch nicht fest. Es kommt ganz auf den Müll an. © Günther Goldstein
Wilde Müllkippen

Wilde Müllkippen in Lünen: WBL rechnet mit weiterem Anstieg

Bereits im Jahr 2019 wurde deutlich mehr Müll illegal entsorgt als noch 2018. Und für das laufende Jahr rechnen die Wirtschaftsbetriebe Lünen mit noch mal 40 Tonnen mehr.

Es ist ein Bild, das immer häufiger zu sehen ist: Sperrmüll, alte Elektrogeräte, Autoreifen oder Ähnliches liegen einfach achtlos weggeworfen am Straßenrand oder in der freien Natur. Ein Problem, für das Rainer Evelt, Prokurist der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL), viele verschiedene Faktoren verantwortlich macht: „Die einen wollen die Gebühr sparen, die entsteht, wenn sie den Müll zum Wertstoffhof bringen. Die anderen wollen sich den Weg sparen. Manchmal ist es auch Unachtsamkeit oder Nachlässigkeit.“

WBL rechnen mit 280 Tonnen illegalem Müll

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren und aufgewachsen an der Grenze zwischen Ruhrpott und Münsterland, hat Kommunikationswissenschaft studiert. Interessiert sich für Tiere, Kultur und vor allem für das, was die Menschen vor Ort bewegt.
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