150 Schüler in Quarantäne: Lüner Kollwitz-Schule teilt den Unterricht

hzKäthe-Kollwitz-Gesamtschule

Die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen-Süd hat am Mittwoch (18.11.) das rollierende Stundensystem gestartet. Nur die Hälfte der Schüler war da. Das Fazit nach vier Stunden ist eindeutig.

Lünen-Süd

, 18.11.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Reinhold Bauhus ist Schulleiter der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen-Süd. Am Mittwoch (18.11.) hat er erstmals das rollierende Unterrichtssystem eingeführt. Aufgrund der Corona-Krise bleibt die Hälfte der Klassen zu Hause, die andere kommt in die Schule. Bauhus: „Ich habe bisher nicht eine kritische Stimme gehört.“

Die positive Resonanz sei aus der Schüler- und Elternschaft sehr groß gewesen, erklärt der Schulleiter. Durch einen glücklichen Zufall war gerade der Elternsprechtag gewesen, bei dem die Eltern einen genauen Einblick in die nächsten Wochen erhalten hätten.

Entspannung auch in den Pausen

Die Verteilung der Aufgaben für die Kinder, die zu Hause sind, funktioniere auf den ersten Blick. „Das läuft eigentlich“, erklärt Reinhold Bauhus. Schon in der Pause habe man gemerkt, dass weniger Schüler da seien: „Das Pausenleben ist deutlich entspannter.“

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Der Schulleiter ist erleichtert, dass er das rollierende System durchführen kann: „Man muss berücksichtigen, dass ich 150 Schüler in Quarantäne habe. Zusätzlich 3 Lehrer mit Corona-Infektionen und einige in Quarantäne.“ Anders sei es gar nicht gegangen, findet Reinhold Bauhus. Bis zu den Weihnachtsferien wolle die Schule das rollierende System durchziehen.

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