50 Neuinfektionen in Lünen - Zahl der Patienten im Krankenhaus auf Höchstwert

Coronavirus

Mit 50 Infektionen kommt fast die Hälfte der neue Coronafälle am Mittwoch im Kreis Unna aus Lünen. Kreisweit erreicht die Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus einen neuen Höchstwert.

Lünen

, 28.10.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch am Mittwoch steigt die Zahl der Neuinfektionen in Lünen weiter stark.

Auch am Mittwoch steigt die Zahl der Neuinfektionen in Lünen weiter stark. © picture alliance/dpa

Insgesamt 102 neue Infektionen mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt des Kreises Unna am Mittwoch (28. Oktober). Mit 50 Neuinfektionen sind fast die Hälfte davon in Lünen gemeldet worden.

Damit steigt die Zahl der aktuell Infizierten in der Lippestadt auf 390. Die Zahl der wieder Gesundeten hat sich im Vergleich zu Dienstag in Lünen nicht verändert. Kreisweit gelten am Mittwoch 1693 Personen als genesen. Das ist eine Person mehr als Dienstag.

Auch meldet der Kreis einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 90-jähriger Mann verstarb am Dienstag und wohnte zuletzt in einer Senioreneinrichtung in Unna. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 50 Personen. In Lünen gibt es bislang sechs Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Patientenzahlen im Krankenhaus auf neuem Höchststand

54 Covid-19-Erkrankte müssen kreisweit derzeit im stationär im Krankenhaus behandelt werden. Das sind zwölf mehr als am Vortag und ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Spitzenwert lag bei 45 Personen am 13. April.

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Der Wert der 7-Tages-Inzidenz für Lünen liegt nach Berechnungen unserer Redaktion bei rund 263. Entscheidend für neue Einschränkungen oder Lockerungen ist der Wert des Kreises, der nach unseren Berechnungen am Mittwoch bei 130 liegt.

Fälle in Lüner Kitas

Drei weitere Kitas mit Coronafällen in Lünen hatte der Kreis am Dienstag vermeldet. Neben den beiden städtischen Kitas Viktoria sowie die Kita an der Marktgasse ist auch eine Gruppe der Kita „Sonne, Mond und Sterne“ an der Steinstraße betroffen, erklärt Kathrin Weichert von der Geschäftsführung der Trägers der DRK-Kinderwelt auf Anfrage. Weitere Verdachtsfälle gebe es, Stand Mittwoch, nicht. Der Betrieb der übrigen Gruppen könne in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde weiterlaufen.

Coronafälle gibt es auch in der Kita des evangelischen Familienzentrums an der Weißenburger Straße. Auch die Außenstelle an der Heinestraße ist betroffen, genau wie das evangelische Familienzentrum in Brambauer. „Wir werden an beiden Standorten eine Notbetreuung ermöglichen“, sagt Jochen Schade Homann, Fachbereichsleiter des Trägers vom evangelischen Kirchenkreis Dortmund.

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