Die Reste des Steag-Kühlturms nach der Sprengung am Sonntag. Im Hintergrund ist das noch aktive Kohlekraftwerk von Trianel zu sehen.
Die Reste des Steag-Kühlturms nach der Sprengung am Sonntag. Im Hintergrund ist das noch aktive Kohlekraftwerk von Trianel zu sehen. © Hagedorn
Meinung

Alles hat seine Zeit – auch das Steag-Kraftwerk

Der Schmerz der ehemaligen Steagler ist verständlich: Der Ort, mit dem sie sich jahrelang identifiziert haben, verschwindet. Unser Autor findet trotzdem, dass dies der richtige Schritt ist.

Nein, das war es noch nicht – ein Teil des ehemaligen Steag-Kraftwerks steht noch. Aber auch dieser Teil wird verschwinden, und wird es dann für viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nochmal emotional. Wenn der Ort, an dem man einen Großteil seines Lebens verbracht hat, nicht mehr existiert, ist es absolut nachvollziehbar, dass man nicht in Jubelstürme ausbricht. Allerdings gilt auch hier der Spruch „Alles hat seine Zeit“.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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