Als sprachliches Vorbild „Sendung mit der Maus“-Star kommt nach Lünen

Redakteur
Christoph Biemann
Christoph Biemann, Regisseur, Autor und Moderator der „Sendung mit der Maus" kommt bald nach Lünen. © picture alliance/dpa
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Wie schafft man es, ein Thema leicht verständlich für alle aufzubereiten – unabhängig vom Alter, vom Bildungsgrad, von körperlichen und geistigen Einschränkungen? Genau das zeigt die Sendung aus der Maus seit über 50 Jahren. Deshalb ist Christoph Biemann genau der passende Gast bei einer Veranstaltung in Lünen.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) plant die Stadt Lünen bereits am Vortag eine Veranstaltung zum Thema „Sag es einfach – Leichte Sprache“ im Lükaz (Kurt-Schumacher-Str. 40 – 42). Mit dabei wird dann auch der Mann mit dem grünen Pullover sein. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet etwa um 12:30 Uhr.

Geplant und organisiert wurde das Programm unter anderem von Frank Vehlow (Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfalen sowie zweiter stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Lünen), Jutta Schlierkamp (stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Lünen), Wolfgang Bennewitz (Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Lünen) und Hasan Ragop (Geschäftsstelle des Behindertenbeirates der Stadt Lünen).
Geplant und organisiert wurde das Programm unter anderem von Frank Vehlow (Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfalen sowie zweiter stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Lünen), Jutta Schlierkamp (stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Lünen), Wolfgang Bennewitz (Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Lünen) und Hasan Ragop (Geschäftsstelle des Behindertenbeirates der Stadt Lünen). © Stadt Lünen

„Der Schlüssel zur Verständigung zwischen Menschen liegt darin, Inhalte und Zusammenhänge zu verstehen. Besonders Menschen, die andere sprachliche Wurzeln haben, verstandesgemäß oder psychisch eingeschränkt sind, sind auf verständliche Sprache angewiesen“, weist Wolfgang Bennewitz, Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Lünen, auf die Botschaft der Veranstaltung hin.

Neben Christoph Biemann wird auch Annika Nietzio aus dem Büro „Leichte Sprache“ des Kompetenzzentrums Barrierefreiheit in Volmarstein über ihre Arbeit referieren. Sie berät, unterstützt und übersetzt mit ihrem Team komplexe Texte – zum Beispiel Gesetze, Bedienungsanleitungen oder Zeitungsartikel.

Den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ruft die UNO seit 1992 aus. Er soll jedes Jahr in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Probleme von Menschen mit Behinderung schaffen und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern.

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