Am Preußenbahnhof: Schotterhaufen an Gleisen sollen bis Ende März verschwunden sein

Bauarbeiten

Schon seit längerem können Bahnfahrer große Schotterhaufen am Rande der Gleise auf Höhe des Preußenbahnhofs im Vorbeifahren sehen. Wofür die benötigt wurden kann die Bahn nicht sagen.

Lünen

, 20.02.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die großen Schotterhaufen am Rande der Gleise sollen bis Ende März verschwunden sein, teilt die Bahn mit.

Die großen Schotterhaufen am Rande der Gleise sollen bis Ende März verschwunden sein, teilt die Bahn mit. © Goldstein

Auf den Bahnverkehr haben und hatten diese großen Schotterhaufen keine Auswirkungen. Aber Bahnfahrer wundern sich schon seit längerem über die großen Berge des Arbeitsmaterials neben den Gleisen.

Die Vermutung, dass diese mit der Sanierung der Bahnstrecke zwischen Davensberg und Lünen zusammenhängen, verneint die Bahn. Damit habe das nicht zu tun, teilt eine Bahnsprecherin auf Anfrage mit. Der Schotter sei ein „Restbestand“ einer „Baumaßnahme in Lünen und wird ab dem 26. März abgetragen“. Um welche Baumaßnahme es genau geht, konnte die Bahnsprecherin nicht sagen.

Jetzt lesen

Pendler zwischen Lünen und Münster müssen derzeit auf Busse ausweichen. Dort werde derzeit ein Stützbauwerk eingebaut, so die Bahn. Deshalb werden derzeit die rund 8500 Stahlwände von je 1,2 Metern Breite jeweils auf beiden Seiten des Gleises eingefügt. Um die einzelnen Teile im Abstand von gut drei Kilometern verbinden zu können, benötigen die Arbeiter rund 1500 Ankerstangen.

Gearbeitet wird derzeit zum einen vom Bahnhof Werne aus in südlicher Richtung nach Lünen über eine Länge von gut drei Kilometern, zum anderen von Ascheberg über knapp zwei Kilometer nach Norden Richtung Davensberg.

Lesen Sie jetzt