Antrag des City-Rings scheitert: Kein Kurzzeitparken an der Münsterstraße

Stadtentwicklung

Die Gewerbetreibenden an der Münsterstraße wünschen sich Kurzzeitparkplätze für ihre Kunden. Die Politik hat das abgelehnt - allerdings ist das Thema noch nicht vom Tisch.

Lünen

, 17.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der innerstädtischen Münsterstraße gibt es zu wenig Kurzzeitparkplätze, sagt der City-Ring. Die Verwaltung favorisiert eine komplette Umgestaltung.

In der innerstädtischen Münsterstraße gibt es zu wenig Kurzzeitparkplätze, sagt der City-Ring. Die Verwaltung favorisiert eine komplette Umgestaltung. © Goldstein

Zwischen dem Hotel an der Persiluhr und der Kurt-Schumacher-Straße gibt es sechs Parkplätze: Zwei sind für Taxen reserviert, vier weitere für Menschen mit Behinderung. Das reicht den Mitgliedern des City-Rings Lünen nicht aus: Sie sehen gerade für das veränderte medizinische Angebot in der nördlichen Innenstadt einen erhöhten Bedarf an Parkflächen, wie es in einem Antrag an den Ausschuss für Stadtentwicklung heißt.

Der City-Ring bringt deshalb eine Reaktivierung jener Parkplätze ins Spiel, die mittlerweile mit Fahrradständern überbaut worden sind. „Die freigewordenen Fahrradständer könnten dann in der Fußgängerzone wieder aufgebaut werden“, so die Argumentation der Kaufleute. Die Verwaltung gab sich skeptisch: Zum einen seien die 47 Fahrradstellplätze gut ausgelastet, zum anderen sei in dem verkehrsberuhigten Bereich ein Parken mit Schwerbehindertenausweis auch außerhalb der gekennzeichneten Flächen möglich.

Ablehnung für den Antrag

Ohnehin sei dieser Teil der Münsterstraße im vorhandenen Masterplan Innenstadt berücksichtigt: Die Fahrspur soll begradigt und von Bäumen flankiert werden. Im Rahmen einer solchen Neugestaltung könne man dann auch über die Anzahl der Stellplätze nachdenken. Bisher scheiterte die Umsetzung allerdings am fehlenden Geld.

Der Ausschuss folgte am Dienstag (15.9.) der Argumentation der Verwaltung und lehnte den Antrag des City-Rings einstimmig ab.

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