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Atasi: Hierfür hat Aurubis an der Kupferstraße knapp 6 Millionen Euro investiert

hzAusbildung und Arbeitssicherheit

Der Kupferrecycler Aurubis hat Ende März einen Neubau eröffnet. Der Name: Atasi. Das steht für „Ausbildung, Technik, Arbeitssicherheit“ - und ist eine Investition in die Zukunft.

Lünen

, 15.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Rund sechs Millionen Euro hat sich Aurubis den Neubau auf dem Werksgelände kosten lassen. Geld, das das Unternehmen gut investiert weiß: „Die Zukunft beginnt hier“, sagt Werksleiterin Astrid Herbers.

„Hier“, das ist zum Beispiel die Ausbildungswerkstatt. Junge Industriemechaniker, Mechatroniker oder Anlagenführer absolvieren hier Teile ihrer Ausbildung. Das hat vorher in anderen Gebäuden oder Containern auf dem Werksgelände stattgefunden. „Jetzt können wir den jungen Leuten hier eine angemessene Lösung bieten“, sagt Ausbildungsmeister Dietmar Stotten. Immerhin sei Aurubis mittlerweile auch ein offizieller IHK-Prüfungsort.

800 Quadratmeter im Erdgeschoss nimmt die Ausbildungswerkstatt ein. Hier wird gedreht, gefräst, gelötet und geschweißt. Die modernen Räume, meint Herbers, helfen Aurubis auch bei der Suche nach geeigneten jungen Leuten: „Es gibt eine Konkurrenz um gute Auszubildende“, sagt sie. Die Suche nach Nachwuchs wird in Zukunft wichtiger, denn statt der aktuell 40 Auszubildenden will Aurubis künftig 60 junge Menschen in ihren jeweiligen Berufen ausbilden.

Atasi: Hierfür hat Aurubis an der Kupferstraße knapp 6 Millionen Euro investiert

Werksleiterin Astrid Herbers trägt einen der hochmodernen Helme © Fröhling

Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich der Bereich Arbeitssicherheit. Hier werden zum Beispiel hochmoderne Helme gereinigt und ausgegeben, die die Mitarbeiter am Einsatzort, zum Beispiel am Schmelzbetrieb, schützen. Ein solcher Helm kostet teilweise 800 bis 1000 Euro, sagt Karsten Pilarczyik, Leiter des Bereiches. Der Arbeiter wird komplett von der Außenluft abgeschnitten und über einen Schlauch mit gefilterter Luft versorgt. Auch dieser Arbeitssicherheits-Bereich war vorher in einem Container. Am Samstag, 13. April, geht der neue in Betrieb.

Die erste Etage besteht vornehmlich aus Büros. Teils für Aurubis-Angestellte, teils für fremde Firmen, die mit Aurubis einen Werksvertrag abgeschlossen haben. Es gibt außerdem Schleusen, wo Arbeiter und Azubis genutzte Arbeitskleidung ablegen können, dazu Schulungs- und Computerräume.

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