Begeisterung für Israel ist für Lüner Familiensache

hzPilgerreise organisiert

Wenn sich Sebastian Krei (39) aussuchen könnte, wo er am liebsten leben würde, dann wäre es Israel. Seine Eltern haben den Lüner mit der Begeisterung fürs Heilige Land angesteckt.

Brambauer

, 31.03.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Arbeiten in Haifa, beten in Jerusalem und feiern in Tel Aviv - Familie Krei aus Brambauer kennt sich gut aus in Israel. Kein Wunder, waren Carla und Hans Krei doch schon zwölf Mal im Heiligen Land. Sohn Sebastian hat zwar „erst“ sechs Israel-Reisen hinter sich, aber mittlerweile schon Bekannte in Jerusalem, die sich auf das Wiedersehen mit dem 39-Jährigen freuen. Sebastian Krei hat auch schon einige Brocken Hebräisch gelernt. Ein Türöffner, auch wenn es für ein ganzes Gespräch auf Hebräisch noch nicht reicht. Aber auch mit Englisch kann man sich gut verständigen.

Pilgerreise nach Israel

Noch freie Plätze

  • Bei der Pilgerreise nach Israel im September 2020 sind noch Plätze frei. Infos bei Hans und Carla Krei, Tel. (02301) 87 37 19.
  • Mit dem Flugzeug geht es ins Heilige Land, dann mit dem Bus zunächst zum See Genezareth und später nach Jerusalem.
  • Auf dem Besichtigungsprogramm stehen u.a. der Ölberg, das Grab Christi, die Geburtskirche in Bethlehem, das Tote Meer und ein Besuch beim Bischof.

Dass ihr Jüngster mal so begeistert von Israel und vor allem den Menschen dort sein würde, hätten Carla und Hans Krei nicht gedacht, als sie 2010 zum ersten Mal den Flieger ins Heilige Land bestiegen. „Wir waren damals mit einer Gruppe dort, die Marianne Strauch geleitet hat“, so Carla Krei. Marianne Strauch war mittlerweile schon 45 mal in Israel. Reise Nr. 46 wird im September 2020 stattfinden, dann unter der Leitung des Ehepaares Krei.

Ehepaar organisiert zum dritten Mal eine Pilgerreise

Es ist die dritte Pilgerreise, die die beiden Brambauer organisieren. „Zwischendurch“ fliegen sie aber auch immer wieder zu zweit oder mit Sohn Sebastian nach Israel. Im Sommer wird es beispielsweise eine Reise geben, bei der die Beiden auch schauen, ob alle geplanten Abstecher der Pilgerreise funktionieren. Und bei der Sebastian Krei seine Bekannten besuchen wird.

Auch Weihnachten waren Carla und Hans Krei in Jersualem. Bis Anfang Januar: „Wir wollten unbedingt den Dreikönigstag dort erleben, weil der was Besonderes ist“, sagt Carla Krei.

Seit kurzem wissen sie und ihr Mann, dass es mit der Pilgerreise 2020 klappt, dass die Gruppe wieder bei den Ordensschwestern des St. Charles-Convents in Jerusalem untergebracht wird. Erstes Ziel ist aber für drei Tage der See Genezareth. Hans Krei: „Dort kann man nicht nur baden, auch der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang sind dort besonders schön.“

Sind Israel-Fans und freuen sich auf weitere Reisen ins Heilige Land: (v.l.) Carla Krei, Marianne Strauch und Hans Krei mit einem Bild von Jerusalem, das das Ehepaar von seinen Kindern geschenkt bekommen hat.

Sind Israel-Fans und freuen sich auf weitere Reisen ins Heilige Land: (v.l.) Carla Krei, Marianne Strauch und Hans Krei mit einem Bild von Jerusalem, das das Ehepaar von seinen Kindern geschenkt bekommen hat. © Beate Rottgardt

Israel ist in etwa so groß wie das Bundesland Hessen. „Vom Roten Meer gelangt man durch die Wüste Negev nach Nordisrael, zur fruchtbaren Ebene, wo alles üppig wuchert“, erzählt Carla Krei. Sie liebt das besondere Flair in Jerusalem: „Es ist schon witzig, wir gingen durch das Damaskustor in die Stadt hinein und wurden plötzlich von Arabern mit ,Holla, die Waldfee` angesprochen, obwohl wir gar nichts gesagt haben, sie eigentlich gar nicht wissen konnten, dass wir Deutsche sind.“

Immer wieder eine neue Sehenswürdigkeit im Programm

Die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Menschen dort sind den Lünern immer wieder aufgefallen. Und natürlich die vielen Sehenswürdigkeiten. Carla Krei: „Wir nehmen auch immer wieder etwas ins Programm der Pilgerreisen, wo wir noch nicht waren.“ 2020 wird es Herodium sein, wo einst der Palast von König Herodes stand und wo er auch beerdigt worden sein soll.

Begleitet wird die Gruppe wieder von Abuna Bernd, einem deutschen Geistlichen des lateinischen Patriarchats, den die Kreis durch Marianne Strauch kennengelernt haben.

Eine Schwester kümmert sich liebevoll um ein Kind im Waisenhaus La Creche.

Eine Schwester kümmert sich liebevoll um ein Kind im Waisenhaus La Creche. © Hans Krei

Einig ist sich das Ehepaar mit der Israel-Kennerin, dass es drei Abstecher geben wird, die wohl allen Teilnehmern ans Herz gehen werden. Denn die Schicksale der Kinder im Babyhospital in Bethlehem und vor allem im Waisenhaus Creche, das ungewollte Kinder zwischen 0 und 6 Jahren aufnimmt, gehen den Besuchern sehr nahe. Geplant ist auch ein Abstecher zu Schwester Thoma, die in Ramallah eine Krankenstation leitet, auf der arme Familien behandelt werden. Marianne Strauch: „Natürlich nehmen wir dann auch wieder Sachspenden für diese Einrichtungen mit.“ Das ist für sie und die Organisatoren eine echte Herzensangelegenheit.

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