Betonarbeiten am Regenklärbecken an der Brambauer Straße: Es geht voran

Bauprojekt

Betonarbeiten stehen am Regenklärbecken an der Brambauer Straße an. Sie dauern voraussichtlich bis Weihnachten. Für eine Woche muss noch in diesem Jahr die Straße halbseitig gesperrt werden.

Lünen

, 06.11.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das neue Regenklärbecken an der Wethmarheide ist der Erdaushub auf sechs Metern Tiefe bereits fertig. In den nächsten Tagen beginnen die Betonierungsarbeiten.

Für das neue Regenklärbecken an der Wethmarheide ist der Erdaushub auf sechs Metern Tiefe bereits fertig. In den nächsten Tagen beginnen die Betonierungsarbeiten. © Quiring-Lategahn

Lediglich das Schmutzwasser des 47 Hektar großen Gewerbegebietes Wethmarheide wird durch die Kanalisation ins Klärwerk gleitet. Das Regenwasser hingegen fließt ungereinigt in die Lippe. Das ist nicht mehr erlaubt. Daher laufen seit September die Arbeiten für den Bau eines Regenklärbeckens. 1,3 Millionen wird das Projekt kosten. Es ist übrigens das zweite des Stadtbetriebs für Abwasserbeseitigung (SAL) in Lünen.

Inzwischen steht ein Baukran an der sechs Meter tiefen Baugrube an der Brambauer Straße. Rund 2400 Kubikmeter Boden sind ausgehoben worden. In den nächsten Tagen wird betoniert. 40 Meter Rohrleitung sorgen für eine provisorische Wasserführung, teilt Thomas Palz, SAL-Sachgebietsleiter Kanalbau, auf Anfrage der Redaktion mit.

Mitte 2021 fließt der Regen ins neue Becken

Mitte nächsten Jahres soll das Regenklärbecken den Niederschlag aus dem Gewerbegebiet aufnehmen. Schwebeteile setzen sich am Boden ab. Sie werden nach jedem stärkeren Regen abgepumpt und über die Kanalisation in die Kläranlage geführt. Bis es soweit ist, muss betoniert werden. „Die Betonarbeiten am Regenklärbecken werden bis Weihnachten 2020 abgeschlossen sein“, kündigt Palz an. Noch in diesem Jahr müsse die Brambauer Straße für eine Woche halbseitig gesperrt werden. Eine Ampel werde den Verkehr regeln. Grund für die Sperrung sei die Verlegung einer Abwasserdruckrohleitung bis in die Stichstraße „An der Wethmarheide“. Dort werde aber keine Verkehrsbehinderungen geben.

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