Blitzschlag brachte drei Uhren von St. Marien aus dem Takt: Elektronik repariert

Kirchturm

Als Ende August ein Gewitter aufzog, hat es die drei Uhren am Kirchturm von St. Marien erwischt. Ein Blitzschlag in der Nähe beschädigte die Elektronik, auch eine Tür war betroffen.

Lünen

, 15.10.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blitzschlag brachte drei Uhren von St. Marien aus dem Takt: Elektronik repariert

Wieder auf der Höhe der Zeit: Die Uhren von St. Marien, deren Elektronik von einem Blitzschlag lahmgelegt worden war. © Quiring-Lategahn

Nicht mehr auf der Höhe der Zeit waren drei der vier Kirchturmuhren von St. Marien. Die Zeiger waren auf 6.32 Uhr stehen geblieben, egal welche Tageszeit gerade war.

Die drei Uhren an dem 82 Meter hohen Kirchturm werden von einem gemeinsamen Mechanismus gesteuert. Dessen Wicklung war nach dem Blitzeinschlag verschmolzen. „Es hat heftig geknallt“, erinnert sich Pfarrsekretärin Christiane Krämer, die das Geschehen damals vom Frühstückstisch aus verfolgte.

Wochenlang konnten sich die Lüner nur noch an der oberen, vierten Uhr oder am Glockengeläut orientieren. Beides funktionierte einwandfrei. Die vierte Uhr in 60 Metern Höhe hat ein eigenes Uhrwerk. „Weil die Uhren weithin sichtbar sind, haben uns viele Leute auf die falsche Zeit angesprochen“, schildert Verwaltungsreferentin Beate Galler.

Inzwischen hat eine Dortmunder Firma das defekte Uhrwerk repariert. Auch die Elektronik der hinteren Seitentür wurde wieder in Gang gesetzt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 4000 Euro. Zum Glück kommt eine Versicherung dafür auf.

24 Stunden braucht die Elektronik, bis sie wieder im richtigen Takt ist, schildert Beate Galler. In Kürze müssten die Kirchturmuhren also wieder die exakte Uhrzeit anzeigen. Wenn am 27. Oktober wieder Zeitumstellung ist, reagieren die Kirchtumruhren auf das Signal der Atomuhr aus Braunschweig.

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