Bombenverdacht nicht bestätigt: Experten fanden nur Metall im Boden

Kreuzung Brambauer Straße/Am Brambusch

Der Verdacht eines Bombenfundes im Kreuzungsbereich Brambauer Straße/Am Brambusch hat sich nicht bestätigt. Im Boden lag lediglich Metall eines bereits explodierten Kampfmittels.

Brambauer

13.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Bombenverdacht nicht bestätigt: Experten fanden nur Metall im Boden

Entwarnung: Im Kreuzungsbereich Brambauerstraße/Am Brambusch liegt keine Bombe. © Peter Fiedler

Entwarnung: Wie die Pressestelle der Stadt Lünen am Donnerstagmorgen (13.6.) mitteilte, ist keine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden der Kreuzung Brambauer Straße/Am Brambusch gefunden worden. Stattdessen haben die zuständigen Mitarbeiter der Kampfmittelräumung Metallteile eines bereits explodierten Kampfmittels festgestellt.

Bodenaushub bleibt ein Thema

Nach Auskunft der Stadt sei die Maßnahme damit in Bezug auf den Kampfmittelverdacht als erledigt anzusehen. Noch nicht erledigt ist allerdings das Thema Bodenaushub. Denn im Boden liegt zu viel Teer.

Bauarbeitern war ein unangnehmer Geruch aufgefallen. Wer mit dem Teer in Berührung komme, für den besteht ein erhöhtes Krebsrisiko.

„In Sachen Entsorgung des Bodenaushubs stehen wir – wie bereits mitgeteilt – mit dem Kreis als Untere Landschaftsbehörde in Kontakt. Unter anderem wird geklärt, wo der Aushub deponiert werden kann bzw. soll“, heißt es seitens der Stadt.

Gefährlich sei der Boden nur bei direktem Kontakt, nicht aber für Menschen, die an der Baustelle vorbeikommen, hatte die Stadt seinerzeit bereits mitgeteilt.

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