Brambauer Schützen als Hobbygärtner: Acht Männer machten das Ehrenmal sauber

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Corona hat den Terminplan der Brambauer Schützen ziemlich durcheinander gewürfelt. Nicht nur in Bezug auf die Feste - sondern auch in Bezug auf das ehrenamtliche Engagement.

Brambauer

, 13.07.2020, 14:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegärtnert haben am Samstag (11. Juli) ach Männer vom Schützenverein Brambauer - allerdings nicht im eigenen Garten, sondern am Ehrenmal in Brambauer. Martin Fleischmann, Ralf Winekenstädde, Mario Jahnke, Gordon Smith, Michael Tiedemann, Dieter Franz, Jörg Schriegel sowie der von den Volksparkfreunden Brambauer herangeeilte Brambauer Schützenkönig Benno Krautstrung haben die Gedenkstätte gereinigt und wieder schön hergerichtet.

„Eigentlich reinigen die Brambauer Schützen die Gedenkstätte je nach Bedarf. Aber Corona hat all unsere Pläne durchkreuzt, sodass wir jetzt im Zeitalter der Lockerung wieder aktiv werden können. Die Pflege des Ehrenmals ist schon seit Jahrzehnten eine Aufgabe unseres Schützenvereins. Selbstverständlich alles ehrenamtlich“, erklärte der Brambauer Schützenpräsident Martin Fleischmann.

„Ich finde, die Säuberung unseres Ehrenmals ist eine wichtige und sinnvolle Aufgabe unserer Grünröcke. Zugleich wird mit der Arbeit auch die Gemeinschaft untereinander gepflegt. Einfach eine gute Sache“, sagte der Brambauer Schütze Ralf Winekenstädde.

Bogen- und Sportschützen trainieren wieder

Am Rande der Maßnahme sickerte durch, dass trotz des Veranstaltungs- und Versammlungsverbot für Events die Brambauer Bogen- und Sportschützen wieder eifrig ihrem Hobby nachgehen. Die Bogenschützen trainieren auf einem großen weitläufigen Areal gegenüber der Tapetenhalle Brambauer. Die Sportschützen kämpfen auf dem Schießstand im Bürgerhauskeller in Brambauer um wertvolle Ringe.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Schützenvereins Brambauer Martin Fleischmann (l.) reinigte eine Abordnung der Brambauer Schützengilde am Samstagvormittag das Brambauer Ehrenmal.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Schützenvereins Brambauer Martin Fleischmann (l.) reinigte eine Abordnung der Brambauer Schützengilde am Samstagvormittag das Brambauer Ehrenmal. © Michael Blandowski

„Die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsregelungen werden in beiden Untergruppen unseres Schützenvereins selbstverständlich eingehalten“, so das Versprechen von Martin Fleischmann.

Gleichwohl hat die heimische Schützengilde die Hoffnung auf ein baldiges Aufheben der Corona-Beschränkungen noch nicht aufgegeben. Das Hubertusfest am 7. November, gemeinsam mit den Schützenvereinen Lünen 1332 und Nordlünen/Alstedde sowie die darin eingebettete Hubertusmesse in der Herz-Jesu-Kirche Brambauer wurden bisher nicht aus dem Veranstaltungskalender gestrichen. Auch an den jeweiligen Weihnachtsfeiern der einzelnen Untergruppen möchte der Schützenverein Brambauer festhalten.

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