Ausschuss tagt

Cappenberger See: Soll das größte Freibad Lünens jetzt doch öffnen?

24 Grad, Sonnenschein - und der Cappenberger See, das größte Freibad Lünens, ist geschlossen. In Selm und Werne haben die Bäder schon geöffnet. Sollte Lünen da nachziehen?
Das Freibad Cappenberger See neben dem eigentlichen Cappenberger See, in dem das Baden verboten ist, ist Jahr für Jahr ein Besuchermagnet. © Oskar Neubauer

In Dortmund sind noch alle Schwimmbäder geschlossen, anders als in Selm und Werne. In Lünen lässt sich nur im Horstmarer See schwimmen – allerdings ohne Aufsicht. Das Liegen am Strand ist zudem verboten: für manche eine unbefriedigende Situation. Sie erhalten jetzt Unterstützung.

Der Ausschuss für Bildung und Sport berät am Mittwoch, 3. Juni, ab 17 Uhr im Hansesaal über eine mögliche Öffnung des Cappenberger Sees. Die FDP würde das begrüßen. Es sei „unverständlich, warum Lünen nicht durch geeignete Maßnahmen ebenfalls das Bad öffnen könnte“, schreibt Dr. Roland Giller in einem Eilantrag.

Er schlägt reduzierte Öffnungszeiten vor, um in den Pausen die vom Gesetzesgeber vorgeschriebenen Reinigungsarbeiten durchführen zu können. Die Eintrittspreise seien zu verringern, um das „eingeschränkten Badeangebot zu kompensieren“.

Das könnte eine teure Angelegenheit werden. „Der Badbetrieb unter Corona-Reglement kann nur mit zusätzlichem Personal im Reinigungs- und Aufsichtsbetrieb geleistet werden“, schreibt die Bädergesellschaft.

Die Stadtverwaltung kann sich die Öffnung des Cappenberger Sees ebenfalls gut vorstellen: Der Sommer verspreche wieder heiß zu werden, und viele führen nicht in Urlaub. Bevor die Menschen an unbeaufsichtigten Stellen schwimmen gingen, sei es besser, ein Angebot zu machen mit Bewachung am Beckenrand.

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