Corona-Krise: Friseur-Innung setzt auf Humor in schwierigen Zeiten

Plakatwerbung

Schief geschnitten oder falsch gefärbt: Weil manche Leute jetzt Friseurbesuch scheuen, gibt es manchmal ungewünscht komische Selbstversuche. Das muss nicht sein, meint die Friseur-Innung.

Lünen

24.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit diesem Plakat werben die Friseure für einen Besuch in den Salons auch in Coronazeiten.

Mit diesem Plakat werben die Friseure für einen Besuch in den Salons auch in Coronazeiten. © Friseurinnung

„Lass die Experimente: Komm gleich zu uns!“: Mit dieser Botschaft und frechen Fotomotiven werben Friseurbetriebe aus Dortmund und Lünen ab sofort um ihre Stammkundschaft. Angestoßen wurde der humorvolle Aufruf von der Friseur-Innung Dortmund und Lünen in Anlehnung an heimische Haarschnittexperimente während des ersten Lockdowns.

Kundenwerbung in Zeiten von Corona: (v.l.) Geschäftsführer Ludgerus Niklas, Friseurmeister Marcel Kamin und Obermeister Frank Kulig.

Kundenwerbung in Zeiten von Corona: (v.l.) Geschäftsführer Ludgerus Niklas, Friseurmeister Marcel Kamin und Obermeister Frank Kulig. © Friseurinnung

„Mit unserer Aktion wollen wir für ein wenig Schmunzeln im Corona-Alltag sorgen und gleichzeitig eine wichtige Botschaft transportieren: Unsere Friseurbetriebe haben weiterhin geöffnet und freuen sich, dass sie ihr Handwerk im ‚Lockdown light‘ mit den vorgegebenen Schutzmaßnahmen weiter ausüben können“, sagt Frank Kulig, Obermeister der Friseur-Innung Dortmund und Lünen.

Mit ihrem Appell an die Kunden möchten die Friseurbetriebe der Innung vor allem eines: Unsicherheit nehmen. Den derzeitigen Salonalltag bestimmen die hohen Auflagen des Hygiene- und Infektionsschutzstandards, darunter Mund- und-Nasenschutz für Coiffeur und Kunde, Kontaktnachverfolgung, Mindestabstand, Lüftungskonzept sowie umorganisierte Arbeitsabläufe, um Kontakte zu beschränken. „Unsere Friseurbetriebe achten auf die strenge Einhaltung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Zudem sind wir Teil der bundesweiten Aktion #friseuregegencorona, im Rahmen derer wir unsere Friseure zu Hygiene-Botschaftern machen“, erklärt Frank Kulig.

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