„Die Sorge, dass es eng werden könnte, kann man nur teilen", sagt Dr. Berthold Lenfers, Leiter des Covid-Koordinationsteams des Klinikums Lünen-Werne. © Claeßen (A)
St. Marien Hospital

Corona trifft Lüner Klinik-Personal: „Sorge, dass es eng werden könnte“

Zunehmend erkranken auch Beschäftigte des St. Marien Hospitals Lünen an Corona. Noch kann der Ausfall kompensiert werden. Doch es gibt die Sorge, dass es auch mal eng werden könnte.

Vor einer Belastung der Krankenhäuser auch bei weniger schweren Covid-Verläufen durch Omikron hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach in den letzten Tagen gewarnt. Es seien mehr Patienten auf den Normalstationen aufgenommen worden, auch Klinikpersonal habe sich zunehmend angesteckt. Ein Trend, der auch in Lünen zu beobachten ist: „Täglich infizieren sich Mitarbeiter, deren Sohn oder Tochter das aus Kita oder Schule mitbringen“, berichtet Dr. Berthold Lenfers, Leiter des Covid-Koordinationsteam des Klinikums Lünen-Werne, zu dem das St. Marien Hospital Lünen und das St. Christophorus Krankenhaus Werne gehören. Die an Corona erkrankten Beschäftigten seien alle zuhause, keiner würde stationär eingesetzt. Noch könnten die Ausfälle ersetzt werden, beispielsweise durch Teilzeitkräfte. Aber die bundesweit formulierte Sorge, dass es eng werden könnte, „kann man nur teilen“, sagt Lenfers.

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Lünen ist eine Stadt mit unterschiedlichen Facetten. Nah dran zu sein an den lokalen Themen, ist eine spannende Aufgabe. Obwohl ich schon lange in Lünen arbeite, gibt es immer noch viel zu entdecken.
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Magdalene Quiring-Lategahn

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